Staatssekretär Prof. Lorz würdigt Verdienste um deutsche Getränkeforschung

Für sein herausragendes Lebenswerk, insbesondere seine Verdienste um die deutsche Weinforschung, ist der ehemalige langjährige Direktor des Instituts für Weinanalytik und Getränkeforschung der Forschungsanstalt Geisenheim, Prof. Dr. Karl Wucherpfennig aus Wiesbaden, mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt worden. Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, würdigte Wucherpfennig bei der Übergabe der Auszeichnung heute in der Staatskanzlei als einen der wegweisenden Weinforscher Deutschlands.

03.02.2009 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

"Prof. Wucherpfennig hat mit seinen umfangreichen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Getränketechnologie und der Entwicklung neuer analytischer Methoden zur Beurteilung von Inhaltsstoffen alkoholfreier und alkoholischer Produkte die moderne Getränkeherstellung entscheidend mitgeprägt", sagte der Staatssekretär. Mehr als 270 Veröffentlichungen und wissenschaftliche Arbeiten sowie zahlreiche Vorträge haben Prof. Wucherpfennig national und international ebenso hohe Achtung und Wertschätzung verschafft wie seine ehrenamtliche Mitarbeit in verschiedenen wissenschaftlichen Gremien im In- und Ausland. So war er unter anderem mehr als 30 Jahre lang wissenschaftlicher Leiter der Qualitätswettbewerbe für Frucht- und Gemüsesäfte bei der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG).

Prof. Wucherpfennig, Jahrgang 1925, studierte Chemie an der Universität Bonn und legte 1952 das Staatsexamen als Diplom-Chemiker ab. Er arbeitete als Betriebsleiter und war in den Bereichen Früchteverwertung und Herstellung von alkoholischen Getränken tätig. 1959 wurde er zum Dr. rer. nat. promoviert und übernahm ein Jahr danach die Leitung des damaligen Instituts für Obst- und Gemüseverwertung der Forschungsanstalt Geisenheim – später Institut für Weinanalytik und Getränkeforschung –, die er bis 1988 inne hatte. Seit 1965 hatte er an der Justus-Liebig-Universität Gießen einen Lehrauftrag für Lebensmitteltechnologie. Dort habilitierte er sich 1978 im Fachbereich Ernährungswissenschaften.


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