Studentenwerke

Studentenwohnheimbau: Länderzuschüsse = günstige Mieten

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) würdigt die Bemühungen der derzeit zehn Bundesländer, die den Neubau von Studentenwohn­heimen fördern. Gleichzeitig appellierte der Verband an die Länder, sich bei den Förderkonditionen und dem Finanzvolumen an Bayern zu orientieren, wo für neue Wohnheimplätze 32.000 Euro Zuschuss pro Platz gewährt werden.

14.05.2014 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

"Nur mit ausreichenden staatlichen Zuschüssen können die Studentenwerke bei Neubauten günstige Mieten realisieren", erklärt Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks. "Der Bedarf an preisgünstigem und bezahlbarem Wohnraum für Studierende ist groß, und angesichts der Rekordzahlen von Studierenden und Erstsemestern wird er noch weit bis in die 2020er Jahre groß bleiben."

Außer Bremen und dem Saarland fördern inzwischen alle alten Bundesländer den Bau von Studentenwohnheimen. So hat jüngst das Land Niedersachsen nach 20 Jahren "Abstinenz" die Wohnheimbau-Förderung wieder aufgenommen, allerdings mit einem leider sehr geringen Finanzvolumen. In den neuen Bundesländern fördert allein Thüringen, dafür mit dem nach Bayern zweithöchsten Landeszuschuss.


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