Stuttgarter Beratungsunternehmen prüft European Business School
Staatsministerin Kühne-Hörmann beauftragt Ebner, Stolz, Mönning & Bachem mit Kontrolle der Verwendungsnachweise für die Landesförderung 2009 und 2010 Wiesbaden "Das Stuttgarter Beratungsunternehmen Ebner, Stolz, Mönning & Bachem wird die Zwischen- und Verwendungsnachweise für die Landesförderung zum Aufbau der Law School der European Business School für die Jahre 2009 und 2010 prüfen." Das hat Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann heute in Wiesbaden mitgeteilt. Das Prüfverfahren soll nach den Worten der Ministerin nächste Woche beginnen und bis zum 30. Juni 2011 abgeschlossen werden: Bis dahin werden keine weiteren Fördergelder ausgezahlt.
29.04.2011 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst"Mit den Verwendungsnachweisen, die die European Business School bis zum 30. April vorlegen muss, haben wir die Grundlage für die detaillierte Untersuchung, ob die Landesgelder dem Förderzweck entsprechend ausgegeben worden sind", sagte Kühne-Hörmann. Sie hatte bereits im Januar die frühzeitige Kontrolle der Nachweise durch eine private Wirtschaftsprüfungsgesellschaft angekündigt. Die Verpflichtung zur abschließenden Untersuchung der Mittelverwendung besteht laut Landeshaushaltsordnung erst nach dem Abschluss eines Projekts, könnte also in diesem Fall auch erst 2013 stattfinden. "Durch die zeitnahe Prüfung soll erreicht werden, dass mögliche zweckwidrige Verwendungen früher erkannt werden und Maßnahmen zur Gegensteuerung schon während des Förderzeitraums erfolgen können", sagte die Ministerin.
Sie verwies auch darauf, dass die Firma Ebner, Stolz, Mönning & Bachem zu den zehn größten Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Deutschland gehöre und über einschlägige Erfahrungen mit Verwendungsnachweisprüfungen und im Hochschulbereich verfüge. Das Unternehmen wurde in einem formlosen Teilnahmewettbewerb unter vier Bewerbern ausgewählt.
Der Aufbau der juristischen Fakultät der European Business School wird vom Land in den Jahren von 2009 bis 2012 mit insgesamt 24,7 Millionen Euro gefördert. Das Geld wird in Tranchen ausgezahlt, die an die Erfüllung bestimmter Voraussetzungen gebunden sind. 2009 und 2010 wurden insgesamt 17 Millionen Euro gezahlt.
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