Schleswig-Holstein

Wissenschaftsministerin Wende im Landtag: Lehrerbildung muss an die Realität der Schulen angepasst werden

"Wir können es uns nicht länger leisten, eine Lehrerausbildung zu praktizieren, die nichts mehr mit der Realität an unseren Schulen zu tun hat, so werden aktuell zum Beispiel in Flensburg noch immer Haupt- und Realschullehrer ausgebildet, obwohl es diese Schulformen in Schleswig-Holstein überhaupt nicht mehr gibt", sagte Bildungs- und Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Waltraud ´Wara` Wende heute (21. März) im Landtag.

21.03.2013 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Bereits Ende vergangenen Jahres habe man sich mit den beiden Universitäten auf ein Verfahren geeinigt: Beide Hochschulen sollten ihre Vorstellungen fixieren, anschließend folgten gemeinsame Gespräche und "am Ende werden wir mit einem geeinten Vorschlag an die Öffentlichkeit gehen", sagte Wende.

Kernpunkte einer künftigen Lehrerbildung seien eine hohe fachwissenschaftliche und zugleich praxisnahe Ausbildung für alle Schulformen sowie die Vermittlung von Diagnose-, Unterrichts-, Kommunikations- und Sozialkompetenzen im Studium. Die Lehrkräfte müssten künftig sowohl an Gymnasien als auch an Gemeinschaftsschulen eingesetzt werden können und es würden Lehrkräfte mit sonderpädagogischem Fachwissen an allen Schularten benötigt.


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