Zulassungschaos vorprogrammiert!
Anlässlich des heutigen Treffens der Bundesbildungsministerin, Annette Schavan, mit den Hochschulpräsidenten und der ZVS-Zentralstelle hat der DPhV-Bundesvorsitzende, Heinz-Peter Meidinger, eindringlich gefordert, ein bundesweites Service-, Nachrück- und Bewerbungssystem zeitnah einzurichten. Die Beteiligung müsse dabei für alle Hochschulen verpflichtend sein.
03.03.2009 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)"Wenn die Hochschulpräsidenten nicht einsehen, dass dies der einzige Weg ist, das Zulassungschaos zu beenden, dann wird ihnen der ganze Laden um die Ohren fliegen. Hochschulautonomie ist kein Freibrief für Egoismus und Flucht aus der gemeinsamen Verantwortung!", betonte der Verbandsvorsitzende.
Meidinger warf dem Bundesbildungsministerium und der Hochschulrektorenkonferenz vor, in der Vergangenheit immer hochschuleigene Zulassungsverfahren gefordert zu haben, sich aber nicht mit den Konsequenzen für die Studierenden befasst zu haben.
Dabei hätte ein Blick in die Vereinigten Staaten genügt, um den Aufwand zu erkennen, der notwendig ist, Vielfachbewerbungen ohne gravierende Nachteile für die Studierenden zu bewältigen. Sollte das Zulassungschaos sich im Wintersemester 2009/10 fortsetzen, werde man sich als Verband an einer konzertierten Kampagne für eine bundesgesetzliche Regelung beteiligen.
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