Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave: Entsetzen, Trauer und Anteilnahme nach Amoklauf in Winnenden
Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat mit großem Entsetzen und Trauer auf den Amoklauf in Winnenden in Baden-Württemberg reagiert. "Mein tief empfundenes Beileid gilt den Angehörigen der Opfer und allen Betroffenen", sagte Erdsiek-Rave heute (11. März).
12.03.2009 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-HolsteinDer Amoklauf mache deutlich, dass trotz aller Präventionsarbeit an den Schulen Gewalttaten von unberechenbaren Einzeltätern nur schwer verhindert werden könnten, so die Ministerin weiter. "Nun gilt es, die Hintergründe dieser schrecklichen Tat aufzuklären, auch inwieweit Gewaltvideos und -videospiele eine Rolle gespielt haben. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Kinder und Jugendliche so zu erziehen, zu fördern und zu unterstützen, dass sie Probleme und Herausforderungen gewaltfrei bewältigen können."
Erdsiek-Rave machte noch einmal auf die Hilfs- und Informationsangebote des Bildungsministeriums aufmerksam, die vor allem seit dem Erfurter Amoklauf im Jahr 2002 erarbeitet und weiterentwickelt worden sind:
- Der "Notfallwegweiser" enthält viele wichtige Informationen für den Umgang mit Krisensituationen. Die Textsammlung ist auch im Internet zu finden (www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Schulen/BeratungUndHilfe/Schulpsychologen/Schulpsychologen__node.html)
- Aktuelle Informationen über die zahlreichen Angebote zur Gewaltpräventionen finden sich im Fächerportal des IQSH (faecher.lernnetz.de/index.php?hv=71&action=baum#top05)
- Ebenfalls im Internet finden Sie aktuelle Informationen mit Adressen und Telefonnummern der schulpsychologischen Dienste (schulpsychologie-sh.lernnetz.de/default.htm)
Zudem tagt regelmäßig die ständige Arbeitsgruppe "Gewaltprävention in Schulen" und gibt wichtige Impulse in diesem Bereich. In der Arbeitsgruppe sind das Bildungsministerium mit seinem Aus- und Fortbildungsinstitut IQSH, das Sozialministerium, der Landesrat für Kriminalitätsverhütung, die Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein eV (AKJS), die Koordinierungsstelle für schulische Suchtvorbeugung (KOSS) sowie die Polizei vertreten.
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