Bayern

BLLV erzielt Erfolg für Verwaltungsangestellte

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, freut sich über einen Erfolg, für den der BLLV viele Jahre gekämpft hat: Für die Verwaltungsangestellten an Grund- und Mitteschulen werden nach langem Ringen die Zuteilungsrichtlinien angepasst.

29.05.2013 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

"Dadurch werden auch Schulleiterinnen und -leiter entlastet. Angesichts der hohen Arbeitsbelastung, der Verwaltungsangestellte und Schulleitungen insgesamt ausgesetzt sind, kann das allerdings nur ein erster Schritt sein", stellte Wenzel heute in München klar. Er wies darauf hin, dass es dem großen Engagement der Verwaltungsangestellten zu verdanken sei, dass Schulleitungen trotz der enormen Aufgabenfülle überhaupt funktionieren könnten. Oftmals müsse improvisiert werden und die Beschäftigten bewegten sich auf dem schmalen Grad der Selbstausbeutung. "Die Erhöhung der Arbeitszeit ist sicher eine richtige Maßnahme, der weitere folgen müssen" So bestehe der BLLV daher auf seiner grundsätzlichen Forderung nach mehr Leitungszeit für Schulleiterinnen und -leiter.

Dass die Arbeitszeit der Verwaltungsangestellten insgesamt erhöht werden kann, liegt an den neuen Zuteilungsrichtlinien, die ab 1. September 2013 in Kraft treten werden. "Der BLLV hat intensiv verhandelt und immer wieder seine Argumente vorgebracht", sagte Wenzel heute in München. Letztlich habe sich die Beharrlichkeit ausgezahlt - " wir sind aber noch nicht am Ziel."

Die vielen strukturellen Veränderungen an Grund- und Mittelschulen hätten zu völlig veränderten Arbeitsbedingungen geführt. "Die Aufgabenfülle, mit der Schulleitungen und Verwaltungsangestellte heute konfrontiert sind, ist aufgrund zahlreicher Reformen geradezu explodiert - die Arbeitsbedingungen dagegen blieben weitgehend unverändert." So wurde von Schulleiterinnen und -leitern und ihren Verwaltungsangestellten erwartet, sich zusätzlich um die Umsetzung der Ganztagsbeschulung zu kümmern, Projektprüfungen vorzubereiten, veränderte Anforderungen an die Prüfungsvorbereitungen und -bearbeitung umzusetzen und vieles mehr. Die Verbesserung der Zuteilungsrichtlinien bezeichnete Wenzel daher als "erfreuliches Signal", dem weitere folgen müssten.


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