Dank an Schulleitungen und Kollegien für weitgehend reibungslos umgesetzte Unterrichtsgarantie Plus für eine Verlässliche Schule
In einem Brief an die hessischen Schulleiterinnen und Schulleiter hat Kultusministerin Karin Wolff diesen sowie den Kollegien insgesamt für deren Einsatz beim bislang weitgehend reibungslosen Umsetzen der "Unterrichtsgarantie Plus. Für eine verlässliche Schule" (www.unterrichtsgarantieplus.hessen.de) gedankt. Hier der Wortlaut des Schreibens, das zum Weltlehrertag verschickt worden ist:
11.10.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen"Wie ich den Rückmeldungen über die Hotline, dem Elterntelefon, zahlreichen Gesprächen und Schulbesuchen entnehmen konnte, sind die ersten Erfahrungen fast ausnahmslos positiv. Ich weiß natürlich, dass es im Vorfeld zahlreiche Bedenken gegen die Einführung der Verlässlichen Schule gab; auch einige Schulleiterinnen und Schulleiter waren skeptisch.
Um so mehr freue ich mich, dass der Start im ganzen Land fast reibungslos geklappt hat, die kritischen Stimmen weitgehend verstummt sind, aus der Elternschaft zunehmend positive Rückmeldungen kommen, und dass wir uns gemeinsam mit Ihnen und den Staatlichen Schulämtern kümmern können, wenn vereinzelt Probleme auftauchen.
Da ich weiß, welche Anstrengungen hinter diesem großen Projekt stecken, möchte ich Ihnen für die bisherigen Bemühungen ausdrücklich Danke sagen.
Der ´Härtetest´ für die Verlässliche Schule steht jedoch noch aus: Die große Grippewelle hat uns noch nicht erreicht. Ich bin überzeugt, dass wir auch hierfür gut vorbereitet sind. Allerdings funktioniert die Verlässliche Schule nicht aus sich heraus: Hier werden Sie als Schulleiterin und Schulleiter besonders gefordert sein. Ich möchte Sie daher ermuntern, auch in den kommenden Wochen und Monaten Sorge dafür zu tragen, dass die Pools weiter aufgestockt werden. Wenn die erste Grippewelle Hessen überrollt, sollten wir über möglichst viele Vertretungskräfte verfügen.
In den Gesprächen mit Schulen und Schulämtern fiel mir auch auf, dass viele Lehrerinnen und Lehrer den Erfahrungsaustausch mit den externen Kräften schätzen, da diese sehr oft mit hoher Motivation neue Denkansätze in die Kollegien einbringen. Andererseits haben Ihre Kolleginnen und Kollegen durch vorbereitete Unterrichtsmaterialien mit vertiefenden und weiterführenden Arbeitsaufträgen maßgeblich dazu beigetragen, die Qualität von Vertretungsunterricht nachhaltig zu sichern. Auch dafür möchte ich mich bei Ihrem Kollegium ausdrücklich bedanken.
Für eine erfolgreiche Umsetzung bedarf es aber nicht nur der materiellen und personellen Verbesserungen, sondern auch in besonderem Maße der Gewissheit unserer Schüler, dass Vertretungsunterricht immer eng verknüpft ist mit der Bereitschaft zum Lernen. Erst wenn alle Schüler mit dem Bewusstsein zur Schule gehen, dass es keine Unterrichtsstunde ohne Fachunterricht oder ohne eigenverantwortlich durchzuführende Arbeitsaufträge mehr gibt, gewinnt Schule und Unterricht qualitativ an Bedeutung.
Daran sollten wir gemeinsam arbeiten."
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