Bayern

"Die Lehrkräfte können sich so unseren Kindern intensiver zuwenden"

Das Bayerische Kultusministerium senkt zum kommenden Schuljahr die Schülerhöchstgrenze für die 1. und 2. Grundschulklasse um jeweils einen Schüler ab. Dies kündigte Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle heute in München an. "Die Lehrkräfte können sich damit intensiver unseren Kindern zuwenden und sie stärker individuell fördern", begründete Minister Spaenle die Maßnahme.

11.05.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Schülerhöchstzahl wird in den Klassen der 1. Jahrgangsstufe von derzeit 29 auf 28 Schüler reduziert, die in den Klassen der 2. Jahrgangsstufe von derzeit 30 auf künftig 29.

"Bayern geht den Weg, die Klassenstärke nach und nach abzusenken, weiter", so der Minister. "Zugleich bauen wir die individuelle Förderung unserer Kinder weiter aus."

Bereits zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 hatte der Minister die Schülerhöchstgrenze für die Klassen der Jahrgangsstufe 1 von 30 auf 29 Schüler abgesenkt.

Derzeit liegt die durchschnittliche Schülerzahl in den Grundschulklassen bei 22,2 Schülern.

Ab dem kommenden Schuljahr werden auch in der 4. Jahrgangsstufe zusätzliche Lehrerstunden bereitgestellt, um die Förderstunde nach dem Vorbild der Intensivierungsstunden an den Gymnasien teilen zu können, wenn die Klassenstärke über 25 Schülern liegt.

Die Anzahl der Mobilen Reserven bleibt an den Grund- und Hauptschulen gleich hoch, obwohl die Schülerzahl weiter zurückgeht.


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