"Eltern sollen ihren Kindern über die Grundschulzeit hinweg vorlesen"

Eltern sollten keinesfalls mit dem Vorlesen aufhören, sobald ihre Kinder mit dem Selberlesen beginnen, warnt die bekannte Kinderbuchautorin Isabel Abedi im Interview mit Perspektive: Bildung.

10.03.2009 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

"Viele Eltern sagen 'Wir haben unseren Kindern bis zur ersten oder zweiten Klasse vorgelesen. Jetzt können sie selber lesen.' Aber es gehört unbedingt dazu, dass Eltern den Kindern weiter vorlesen," kritisiert Abedi, deren Romane beweisen, dass sich der Nachwuchs sehr wohl vom Lesen begeistern lässt. Auch Silke Fokken betont im Gespräch mit Perspektive: Bildung, wie wichtig es ist, dass Eltern mit viel Leidenschaft regelmäßig vorlesen. Fokken verweist darauf, dass sich Grundschüler zwar schon mit längeren, komplexen Geschichten beschäftigen können, oftmals aber nicht in der Lage sind, diese Texte lesetechnisch allein zu bewältigen. Deshalb setzt sie auf zusätzliche Leselernhilfen, etwa auf speziell aufbereitete und gekürzte Varianten von Texten aus der klassischen oder modernen Kinderliteratur. Das kann dann auch Lust auf das komplette Buch machen, weiß Bestsellerautorin Isabel Abedi.

Für Abedi steht das Vorlesen, auch durch die Autoren, immer an erster Stelle: "Autorenlesungen sollen ein Genuss sein." Und die Kinder sollen nicht zuhören, weil sie anschließend etwa mit einer Brezel belohnt werden. "Da kann ich dann nur sagen: 'Liebe Kinder, ich hoffe, dass ihr mir zuhört, weil es Spaß macht'."

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Über Perspektive: Bildung

Das Projekt Perspektive: Bildung will den öffentlichen Diskurs über Bildung in Deutschland fördern. Schule steht im Vordergrund dieses Forums. Perspektive: Bildung dokumentiert den Bildungsalltag ebenso wie aktuelle wissenschaftliche und bildungspolitische Diskussionen und Entwicklungen sowie herausragende Projekte und entwickelt Visionen vom Lernen in der Zukunft.

Perspektive: Bildung - Ein Projekt von bildungsklick.de in Kooperation mit Cornelsen

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