Berlin

Freiwilliger Religions- und Weltanschauungsunterricht an Berliner Schulen im Schuljahr 2014/15

Im laufenden Schuljahr nehmen insgesamt 169.847 Schülerinnen und Schüler am freiwilligen Religions- und Weltanschauungsunterricht an den allgemein bildenden Schulen teil.

03.12.2014 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Der größte Anteil entfällt mit 78.771 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (23,9% der Gesamtschülerzahl) auf den evangelischen Religionsunterricht, gefolgt von 56.380 (17,1%) am humanistischen Lebenskundeunterricht und 24.176 (7,3%) am katholischen Religionsunterricht.

Während die Teilnahmequote in der Primarstufe 75,8% beträgt, liegt diese in der Sekundarstufe I noch bei 26,7% und in der Sekundarstufe II bei 12,7%. Die stärkste Beteiligung gibt es mit 60,6% im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, während sie in Marzahn-Hellersdorf lediglich 28,8% beträgt.

An den privaten Schulen beteiligen sich 71,3% der Schülerinnen und Schüler am Religions- und Weltanschauungsunterricht, an den öffentlichen Schulen sind es 49,2%.

Im Vergleich zum vorhergehenden Schuljahr ist zwar die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolut um 1.207 gestiegen, jedoch ist die Teilnahmequote aufgrund der höheren Gesamtschülerzahl geringfügig um 0,6 Prozentpunkte gesunken. Beim humanistischen Lebenskundeunterricht gab es mit einem Plus von 821 den größten Zuwachs, beim islamischen Religionsunterricht dagegen mit einem Minus von 362 den größten Rückgang. Beim evangelischen, katholischen, alevitischen, jüdischen, buddhistischen sowie dem Religionsunterricht der Christengemeinschaft blieben die Teilnehmerzahlen nahezu konstant. Beim sonstigen Religions- und Weltanschauungsunterricht gab es einen Zuwachs von 715 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.


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