Kultusminister Schneider: Grüne wollen Multikulti-Inhalte nun in bürgerliches "Geschenkpapier" einwickeln

"Nachdem den Grünen der breite Widerstand der bayerischen Bevölkerung ins Gesicht geschlagen ist, wollen sie nun ihre Multikulti-Träume in bürgerliches ,Geschenkpapier' einwickeln und so tun, also ob ihr Beschluss, religiöse Symbole aus der Schule zu verbannen, nicht so gelten würde." Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider kritisiert so den Versuch der Spitze der Grünen, den Parteitagsbeschluss von Augsburg, alle religiösen Symbole aus den Schulen zu verbannen, schön zu reden.

12.06.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Für Kultusminister Schneider bleibt unverrückbar: "Das Kreuz, die Ordenskleider und der Habit sind wichtige Symbole für die christlich-abendländische Geschichte und für ein Leben nach christlichen Werten wie unveräußerliche Menschenrechte, soziale Verantwortung und Nächstenliebe." Die Bayerische Verfassung schreibe bewusst die "Ehrfurcht vor Gott" als Bildungsziel fest. "Dieses ist für mich unumstößlich", so der Minister.

"Der bürgerliche Mantel, mit dem sich Grünen-Spitzenkandidat Daxenberger zu schmücken versucht, kann über die wahre Haltung der Partei nicht hinwegtäuschen".

Der Spitzenkandidat der Grünen versucht nun, die klare Position seiner Partei gegen religiöse Symbole in der Schule mit Hinweis auf eine vermeintlich neue Diskussion am Parteitag nach der Landtagswahl zu kaschieren.


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