Kultusminister Siegfried Schneider begrüßt "Bündnis Beste Bildung in Bayern"

Bayern soll in der Bildungspolitik und -praxis an der Spitze bleiben, dafür setzt sich das "Bündnis Beste Bildung in Bayern" ein. Gegenüber Kultusminister Siegfried Schneider hat der Vorstand mit Dr. Josef Amann, Christian Gohlisch, Anton Huber und Ingrid Ritt seine Zielsetzung dargestellt. Dabei wurde großes Einvernehmen deutlich.

04.04.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Minister Schneider begrüßte bei dem Treffen mit dem Vorstand des Bündnisses das Engagement der Eltern und Lehrkräfte in dem Bündnis "Beste Bildung in Bayern" und dankte für die ihm zugesicherte Unterstützung seiner Arbeit. Inhaltlich ergaben sich in dem Gespräch viele Parallelen, etwa in der Zielrichtung der getroffenen wie auch bevorstehenden bildungspolitischen Entscheidungen: "Wir wollen das Bayerische Bildungssystem, das ausgesprochen leistungsfähig, vielfältig und durchlässig ist, inhaltlich kontinuierlich weiter verbessern.", erläuterte Ingrid Ritt, Sprecherin der im Bündnis vertretenen Eltern.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand u. a. die Durchlässigkeit des Schulwesens im Freistaat. Das bayerische Schulwesen verzeichne eine hohe Durchlässigkeit und trage dadurch massiv zur Bildungsgerechtigkeit bei.

Rund 44 Prozent der Hochschulzugänge erfolgten in Bayern über die Haupt- und Realschule mit anschließendem beruflichen Weg. In Bayern können Meister direkt das Fachhochschulstudium in entsprechenden Fächern aufnehmen. Dr. Josef Amann und Christian Gohlisch, die beiden Vorsitzenden des Bündnisses, stehen mit Überzeugung zur "Karriere mit Lehre". Die duale Berufsausbildung ist für Bayern ein starkes Markenzeichen.

Gewürdigt wurde auch von Anton Huber, für die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Lehrerverbände, dass die Hauptschüler in Bayern das gleiche und z.T. ein höheres Leistungsniveau wie Schülerinnen und Schüler von Gesamtschulen anderer Länder und zwei Drittel der bayerischen Schülerinnen und Schüler ein höheres Niveau als die Pisa Siegerländer erreichen.

Die Gesprächspartner vereinbarten, dass sie regelmäßig Gespräche zu Fragen der Bildungspolitik und -arbeit vor Ort führen werden.


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