Lust am Lesen geweckt und Kreativität gefördert

Als vollen Erfolg werten der Bayerische Kultusminister Siegfried Schneider, beteiligte Lehrkräfte und der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern das Schulprojekt "Zeitschriften in der Schule". Von 2002 bis 2005 hatten mehr als 35.000 Schülerinnen und Schüler in 500 Klassen aus allen Schularten im Freistaat an dem Projekt teilgenommen. Medienpädagogisch begleitet wurde es vom Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (IZOP).

23.09.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Besonders begrüßte es Kultusminister Schneider, dass mit dem Projekt auch Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen erreicht wurden. Der Zugang zu Fachzeitschriften ermöglichte ihnen, sich wichtige aktuelle Kenntnisse für die Arbeitswelt zu erschließen. Staatsminister Schneider ordnete das Projekt den zahlreichen Anstrengungen im Freistaat zu, die Lust am Lesen zu wecken und das Lesen schularten- und altersübergreifend zu fördern.

Eigens nannte der Kultusminister die bayerischen Initiativen "Leseforum Bayern", das Leseportal www.leseforum.bayern.de und das Gütesiegel "Leseforum Bayern - Partner der Schulen", das am heutigen Freitag zum dritten Mal an ausgewählte Buchhandlungen vergeben wird. Schneider dankte dem Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern ebenso wie dem Verband der Zeitungsverleger in Bayern, die das Projekt "Zeitung in der Schule" in bewährter Weise durchführen, für ihr Engagement zugunsten der Leseförderung.

Siegfried Schneider erinnerte daran, dass Bayern für die Kultusministerkonferenz die Federführung für die Initiative "Lesen und Schreiben als Aufgabe aller Fächer" übernommen hat.

Für Bayerns Kultusminister ergibt sich aus dem Projekt "Zeitschriften in der Schule" eine zusätzliche Wirkung: "Ich bin überzeugt, dass Lehrkräfte damit künftig ihren Unterricht noch kreativer gestalten." Diese Erfahrung hatten die Lehrkräfte Christiane Beck von der Realschule in Wemding (Regierungsbezirk Schwaben) sowie Jutta Gundel von einer Grundschule und Roland Gundel von einer Förderschule - beide im mittelfränkischen Schwabach - bei der Vorstellung der Ergebnisse des Projektes in München beispielhaft dargestellt.

Das Projekt "Zeitschriften in der Schule" ist nach drei Jahren ausgelaufen. Aber der Vorsitzende der Bayerischen Verlegergemeinschaft, Dr. Klaus Driever (Geschäftsführer der Verlagsgruppe Weltbild-Verlag), unterstrich: "Wir wollen versuchen, diese Aktion auf Bundesebene durchzusetzen." Für ihn steht fest, dass man eine Erfolgsgeschichte nicht ohne Grund beenden darf.


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