Minister Biel: Hochkarätig besetzte Internationale PISA-Konferenz in Kiel unterstreicht Stellenwert des Leibniz-Instituts in der Bildungsforschung

Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Jörn Biel hat die hochkarätig besetzte PISA Research Conference in Kiel als "außergewöhnliches Forum der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit" gewürdigt. Zum Auftakt der dreitägigen Konferenz sagte er heute (14. September): "Ich freue mich über die große Resonanz und sehe darin auch eine Anerkennung für die hervorragende wissenschaftliche Arbeit des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften, kurz: IPN." Das Institut ist unter der Leitung von Prof. Manfred Prenzel an allen drei Durchgängen der Bildungsstudie PISA in den Jahren 2000, 2003 und 2006 federführend beteiligt gewesen.

14.09.2009 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Biel betonte die große Bedeutung der PISA-Studie für die Bildungspolitik und Bildungspraxis: "PISA und die anderen Verfahren der Qualitätssicherung sind wichtige Navigationshilfen, um den bildungspolitischen Kurs in den Ländern abzustecken." Abgesicherte Daten seien für die Bildungspolitik mittlerweile unverzichtbar. "Es waren die Ergebnisse von PISA 2000, die in allen deutschen Ländern einen heilsamen Schock ausgelöst haben", so der Minister weiter. "Dank der empirischen Bildungsforschung und den daraus abgeleiteten Testverfahren wissen wir heute genauer als jemals zuvor in der Geschichte der Pädagogik, wo die Probleme des Bildungssystems, aber auch einzelner Schulen liegen."

Daraus habe Schleswig-Holstein erkennbare Konsequenzen gezogen. Mit dem neuen Schulgesetz von 2007 sei die individuelle Förderung zum Leitprinzip der schulischen Arbeit geworden. "Wir wollen bessere Bildungschancen und bessere Bildungsqualität mit einer Lehr- und Lernkultur erreichen, die den einzelnen Schüler und die einzelne Schülerin in den Mittelpunkt stellt. Darüber hinaus hat die Landesregierung durch eine Reihe von inhaltlichen und strukturellen Reformen die Rahmenbedingungen verbessert, um diesem Ziel näherzukommen."

Neben den bundesweit zentralen Verfahren zum Bildungsmonitoring wie dem PISA-Ländervergleich sind in Schleswig-Holstein in den vergangenen Jahren schrittweise weitere Verfahren der Qualitätssicherung aufgebaut worden, zum Beispiel die Vergleichsarbeiten in den Jahrgängen 3, 6 und 8 und die zentralen Abschlussprüfungen.

Informationen zur PISA Research Conference finden Sie im Internet unter www.pisaresconf09.org.


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