Minister Rippel für mehr Wirtschaftsunterricht in der Schule

Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel hat sich für die verstärkte Berücksichtigung von wichtigen wirtschaftlichen Inhalten im Unterricht der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen ausgesprochen. Gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise, die Deutschland in die schwerste Rezession seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland geführt habe, mache es Sinn, jungen Menschen die Inhalte der sozialen Marktwirtschaft zu vermitteln.

10.02.2009 Saarland Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel: "Markt ist nicht Selbstzweck, sondern Instrument zu Wohlstand und Lebensqualität für alle." Von Habgier geprägte Exzesse aber hätten die gegenwärtige Krise ausgelöst, die jetzt nicht noch zu einer Krise des Vertrauens in die soziale Marktwirtschaft werden dürfe. "Dafür bedarf es der Vermittlung von Wissen über die Pfeiler und Grundfesten unseres Wirtschaftssystems und dessen zentralen Wertvorstellungen", so Minister Rippel.

"Wir feierten soeben den 60. Geburtstag der sozialen Marktwirtschaft, aber verfügen Jugendliche über genug Wirtschaftswissen, um auf ihr späteres Berufsleben ausreichend vorbereitet zu sein? Ein solides Fundament ökonomischer Bildung ist deshalb wichtig zur Verdeutlichung der Bedeutung wirtschaftlicher Vorgänge für das eigene Leben und für die Bewahrung unseres Wohlstandes in einer fairen, solidarischen und freien Gesellschaft", so Rippel abschließend.


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