Schulen unterstützen Schüler, starke Persönlichkeiten zu werden

Auf eine überragende Resonanz von mehr als 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stieß der Kongress "Werte machen stark" des Bayerischen Kultusministeriums heute in die Hochschule München. Der Kongress ist ein wichtiges Element der Werteinitiative der Bayerischen Staatsregierung, die im März 2007 mit einem Schulbesuch von Kultusminister Siegfried Schneider und dem damaligen Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber im Gymnasium Starnberg gestartet worden war. Der Bedeutung verlieht auch Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein durch seine Anwesenheit beim Kongress Ausdruck.

20.02.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Ziel des Kongresses ist es", so Kultusminister Siegfried Schneider, "die guten Erfahrungen an Bayerischen Schulen, die eine intensive Werteerziehung leisten und die während der Werteinitiative der Staatsregierung besonders in den Blick gerückt worden sind, zu bündeln und für andere Schulen nutzbar zu machen". Die intensiven Diskussionen können sich sehen lassen.

"Werte bilden den Kitt unserer Gesellschaft und sind unverzichtbar", fuhr der Kultusminister fort. "Ein solides Wertefundament trägt die Kinder und Jugendlichen über die Schulzeit hinaus in ihrem privaten Leben, in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft", so Minister Schneider. "Die Werte machen unsere Kinder und Jugendlichen stark, um Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, um andere Menschen in ihrer Würde ernst zu nehmen und ihnen Respekt entgegenzubringen und um Mitmenschen Solidarität zu erweisen, wenn sie auf Unterstützung durch andere angewiesen sind", nannte Minister Schneider Beispiele.

Ziel der Werteerziehung und Persönlichkeitsbildung an Schulen sei es, junge Menschen zu begleiten, gefestigte Persönlichkeiten zu werden, die sich als soziale Wesen in der Gesellschaft engagieren.

Werte zu vermitteln, gehöre zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schulen in Bayern entscheidend dazu. "Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden", zitierte Minister Schneider den Art. 131 der Bayerischen Verfassung. Die christlich-abendländische Werteordnung bilde das Fundament des Gemeinwesens.

Minister Schneider dankte Schulleiterinnen und Schulleitern und Lehrkräften, die sich beispielhaft in der Werteerziehung und der Persönlichkeitsbildung engagieren. Sie arbeiteten eng mit den Eltern zusammen und nur gemeinsam mit diesen kann Werterziehung und Persönlichkeitsbildung Erfolg haben. Er dankte den Förderern und Paten einer engagierten Werteerziehung, wie dem Unternehmer Prof. Claus Hipp, dem Rocksänger Peter Maffay, Sr. Lea Ackermann, dem Herzchirurgen Prof. Reichart, Herzog Franz von Bayern, Benediktinerpater Anselm Grün, der Autorin Tanja Kinkel, dem Unternehmer Fürst Faber Castell und dem Iron-Man Faris al Sultan.

"Lassen Sie uns gemeinsam die Herausforderung, junge Menschen zu Werten zu erziehen und sie dabei zu unterstützen, starke Persönlichkeiten zu werden, annehmen", schloss Minister Schneider seine Einladung, an der Persönlichkeitsbildung und Werteerziehung mitzuarbeiten.

Um eine breite Wertedebatte zu führen, hatte die Bayerische Staatsregierung im Frühjahr 2007 eine Initiative zur Werteerziehung und Persönlichkeitsbildung angestoßen. Unter dem Titel "Werte machen stark" wurden Projekte und Initiativen von neun Schulen vorgestellt, die sich besonders in der Werte- und Persönlichkeitserziehung engagieren und zusammen mit den Eltern "Mut zur Erziehung" zeigen.


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