Schulsport hat in Bayern hohe Priorität

München. Das bayerische Kultusministerium äußert sich zur Situation im bayerischen Schulsport:

26.10.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

  1. Der Sportunterricht hat in der bayerischen Bildungspolitik einen hohen Stellenwert. Dies zeigt auch der Vergleich der ersten bundesweiten Schulsportuntersuchung SPRINT. Zu keiner Zeit wurde der Schulsport um die Hälfte reduziert. Vielmehr hat Bayern die Sondermittel zur quantitativen Stärkung des Sportunterrichts seit 1998 auf rund 31 Mio EUR versechsfacht. Ergänzend hierzu wurden in den letzten Jahren wirkungsvolle Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergriffen.

  2. Quantität und Qualität des Sportunterrichts, nicht jedoch der Status eines Vorrückungsfachs begründen nach Auffassung des Kultusministeriums maßgeblich den Stellenwert des Faches Sport. Dies wurde heute in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport des Bayerischen Landtags bestätigt. Der Ausschuss stützte sich dabei u. a. auf die Stellungnahmen der im Landesschulbeirat vertretenen Eltern-, Lehrer- und Schülerverbände.

  3. Hauptanliegen des Sportunterrichts ist eine lebenslange, gesundheitsrelevante Bindung an den Sport. Diese kann gerade auch von bewegungsgehemmten Kindern besser erreicht werden, wenn Sport an den Schulen mit dem erforderlichen pädagogischen Freiraum angeboten wird.

  4. Sportunterricht allein kann den Bewegungsmangel jedoch nicht kompensieren. Bayern setzt umfassende Initiativen wie "Voll in Form", "Sport-nach-1", "Bewegte Schule" und "Sportelternabend" um, die deutlich machen, dass sich die schulische Bewegungsförderung in allen Jahrgangsstufen nicht nur auf den Schulsport beschränken darf und die Eltern vom Stellenwert sportlicher Betätigung überzeugt sein müssen.

  5. Den Erfolg dieser Initiativen vergegenwärtigt z.B. das Sport-nach-1-Modell, das im laufenden Schuljahr mit einem Rekordergebnis von rund 2300 Kooperationen aufwartet.


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