Am 1. August 1998 wurde der neue Ausbildungsberuf "Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien"(\*) erlassen - und er traf unmittelbar das Bedürfnis der Praxis: In den ersten Jahren nach seinem Inkrafttreten konnten zahlreiche neue Ausbildungsplätze geschaffen werden! Neu für die Ausbildung gewonnen wurden Betriebe mit keiner oder nur geringer Ausbildungstradition z.B. in den Bereichen Werbung und Multimedia, und in der ausbildungserfahrenen Druck- und Verlagswirtschaft konnten vorhandene Ausbildungskapazitäten weiter ausgebaut werden. Kleine und mittlere Betriebe waren dabei besonders engagiert: Mehr als drei Viertel der Betriebe, die den neuen Beruf ausbilden, haben weniger als 50 Beschäftigte, und 44 Prozent sogar weniger als 10. Ein wichtiges Ziel der Neuordnung wurde somit erfüllt: Mit dem Beruf "Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien" und seinen vier Fachrichtungen "Medienberatung", "Mediendesign", "Medienoperating" und "Medientechnik" einen neuen Beruf aus ehemals fünf "alten" Berufen zu entwickeln, der möglichst vielen Unterehmen den Einstieg in die Ausbildung bzw. die Vergrößerung ihres Ausbildungsplatzangebots ermöglicht - unabhängig von der Betriebsgröße, der Spezialisierung, den hergestellten Produkten, der technischen Ausstattung und der Organisationsstruktur.
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30.07.2004
Pressemeldung
Aus- und Weiterbildung