Die Debatte am von der Bundesregierung eingerichteten Runden Tisch gegen den sexuellen Kindesmissbrauch hat gezeigt, dass in der beruflichen Praxis ein großer Bedarf an mehr Wissen und Kompetenzen zur Missbrauchsprävention besteht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert deshalb die Entwicklung und Erprobung des von der Universität Ulm konzipierten Lernprogramms "Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch". Es macht Menschen, die in medizinisch-therapeutischen und pädagogischen Berufen tätig sind, Angebote zur qualifizierten Aus- und Weiterbildung. Mithilfe von interaktiven Fallbeispielen, Filmsequenzen und Texten soll das webbasierte E-Learning-Angebot Nutzer sensibilisieren, damit sie Anzeichen von sexuellem Missbrauch erkennen.
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19.09.2012
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft