Arbeit ist die Grundlage für gesellschaftlichen Wohlstand und die Lebensqualität des Einzelnen, im jedoch Lebenslauf ist auch ein angemessener Platz für Phasen des Lernens und der Sorge für die Familie notwendig. Die Auffassungen, welche Rolle Arbeit im Lebenslauf haben sollte, sind im Vergleich der Kulturen sehr unterschiedlich. Ein Blick auf die Unterschiede in anderen Weltregionen und Epochen kann hilfreich sein, um Modelle für die eigene Zukunft zu entwickeln. "Es ist wichtig, die Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Lebenslauf vergleichend und mit Blick auf andere Regionen der Welt zu untersuchen", sagte am Montag in Berlin Thomas Rachel (MdB), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Rachel überreichte dort einen Bewilligungsbescheid an Prof. Dr. Andreas Eckert, den Leiter des internationalen Kollegs "Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive". Das BMBF fördert das an der Humboldt-Universität Berlin angesiedelte Kolleg für zunächst sechs Jahre mit annähernd zehn Millionen Euro.
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10.08.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung