"Rechtsextreme nutzen verstärkt das Internet, um immer professioneller rassistische, antisemitische und fremdenfeindliche Propaganda zu verbreiten. Neonazistische Gruppen sprechen dabei ganz gezielt junge User an, um sie für die rechtsextreme Szene zu rekrutieren. Gerade der Versuch, Jugendliche in öffentlichen Internetforen und jugendkulturellen Szene-Angeboten für den Rechtsextremismus anzuwerben, ist besonders problematisch", erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, auf einer Tagung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zum Thema "Jugendschutzgefährdende Medien im Rechtsextremismus" in Magdeburg. "Dieser neuen Dimension rechtsextremer Propaganda müssen wir mit aller Kraft begegnen, zum Beispiel mit Projekten, wie jugendschutz.net."
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11.05.2006
Pressemeldung