FiBS - Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie RSS-Feed

Was ist FiBS?

Das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) ist eine unabhängige Forschungs- und Beratungseinrichtung mit Sitz in Köln.

Interdisziplinärer Grundansatz

Ausgehend von einem ökonomischen Grundansatz beziehen wir die Erkenntnisse anderer gesellschafts- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen in unsere Arbeiten ein. Wir begreifen das bildungs- und sozialpolitische Geschehen als Teil des gesellschaftlichen Ganzen und reduzieren es nicht auf seine ökonomische Komponente.

Praxisrelevante Projektergebnisse

FiBS verbindet Theorie und Empirie, konzeptioniert und erstellt neue Modelle und überführt auch ungewöhnliche Ansätze in praktikable, zukunftsorientierte Programme. Dabei scheuen wir nicht vor der Auseinandersetzung mit divergierenden Ansätzen und unkonventionellen Entwürfen zurück.

Internationale Erfahrung und Orientierung

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Instituten in aller Welt berücksichtigen wir dabei auch aktuelle globale Entwicklungen.

Zeitgerechte Projektumsetzung

Als unabhängiges Institut mit flexibler Organisationsstruktur können wir bei Bedarf schnell reagieren und auch umfangreiche Projekte in kurzer Zeit realisieren - ohne Abstriche bei der Qualität.

Unser Selbstverständnis

FIBS ist der gerechten Verteilung von Chancen und Mitteln bei rationeller Verwendung der Ressourcen verpflichtet.

www.fibs.eu

Meldungen

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Analyse

Was bedeutet die Corona-Krise für die Berufsbildung?

Die Zahl der Ausbildungsverträge im dualen System könnte in den kommenden Jahren auf bis zu 435.000 im Jahr 2027 absinken, das sind 90.000 oder 16 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. In diesem Jahr ist mit rund 475.000 Verträgen zu rechnen. Dieser Rückgang führt zu einem Anstieg der Einmündungen in das Übergangssystem. mehr

19.08.2020 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

FiBS-Studie:

Betreuungsquoten in MINT-Fächern an Hochschulen deutlich schlechter als 2003

Während sich das Betreuungsverhältnis an Fachhochschulen und Universitäten in den letzten Jahren trotz steigender Studierendenzahlen insgesamt kaum verändert hat, ist die Situation in den MINT-Fächern deutlich schlechter geworden. Für die Begleitung der Studierenden bis zum erfolgreichen Studienabschluss standen 2012 weniger Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen zur Verfügung als noch im Jahr 2003. Die Betreuungsrelation in den Geistes- und Sozialwissenschaften hat sich in diesem Jahrzehnt hingegen zum Besseren entwickelt. mehr

17.12.2014 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Studienanfängerprognose

FiBS-Studienanfängerprognose bis 2020: Hochschulpakt muss deutlich aufgestockt werden

Nach den aktuellen Berechnungen des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie, die heute in der Reihe FiBS-Forum erscheinen, sind bis 2020 bis zu einer Million mehr Studienplätze erforderlich. Unter Berücksichtigung des Hochschulpakts besteht somit ein Finanzierungsbedarf für weitere 700.000 Plätze. Dieser Bedarf an Studienplätzen ergibt sich daraus, dass bis 2020 jedes Jahr mindestens 400.000 Studienanfänger an die Hochschulen drängen. Diese Entwicklung würde zugleich den demografisch bedingten Fachkräftemangel abschwächen. mehr

27.10.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Studienanfängerzahlen

FiBS-Studienanfängerzahlen: Höchststände in fast allen Ländern

Die aktuelle Studienanfänger-Prognose des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie zeigt erstmals auch die Werte für die einzelnen Bundesländer. Dabei wird sichtbar, dass der zu erwartende bundesweite Rekordwert für das laufende Studienjahr auf Höchststände in fast allen Ländern zurückzuführen ist. Dies gilt insbesondere für die westdeutschen Länder. Die Lage in Ostdeutschland ist schwieriger einzuschätzen, doch dürfte die deutlich steigende Zuwanderung aus den westdeutschen Ländern die abnehmende Zahl der eigenen Studienberechtigten oft (mehr als) ausgleichen. mehr

22.10.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Duale Ausbildung

Bildungsstand und -teilhabe: Deutschland schwächelt beim Nachwuchs im Vergleich mit den Alpenländern

Die aktuelle Studie des Berliner Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie macht sichtbar, wie dynamisch Österreich und die Schweiz im Vergleich zu Deutschland in ihren Anstrengungen um qualifizierte Nachwuchskräfte sind, vergleicht man die Entwicklung der Bildungsniveaus. Dies ist insofern bedeutsam, als dass die duale Ausbildung in allen drei Ländern eine wichtige Säule des Bildungssystems ist. Das duale System in Deutschland kann somit nicht länger als Grund für die geringere Höherqualifizierungsdynamik dienen. Chancengerechtigkeit wird nicht erreicht. Damit ist die Zukunftsfähigkeit in Zeiten demografischen Wandels gefährdet. mehr

20.09.2010 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Bildungsausgaben

Deutschland hinkt Österreich und der Schweiz bei der Zukunftssicherung hinterher

Beim Vergleich der Bildungsausgaben in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird transparent, dass die Finanzausstattung je Bildungsteilnehmer in Deutschland wesentlich niedriger ist als in den Nachbarländern. Das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS), das heute eine Vergleichsstudie zur Bildungsfinanzierung von der Kita bis zum Abschluss der Erstausbildung vorlegt, sieht weiteren Investitionsbedarf in die nachwachsenden Generationen, will Deutschland seine Stellung im zunehmenden Wettbewerb nicht gefährden. mehr

20.09.2010 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Studierendenzahl insgesamt wächst nur noch begrenzt

Nach Berechnungen des FiBS wird einerseits die Gesamtzahl der Studierenden auf höchstens 2,03 Millionen und damit nur noch geringfügig ansteigen, andererseits zeigt sich ein Trend hin zu ostdeutschen Hochschulen, deren Studienanfängerzahlen überproportional zulegen. mehr

03.03.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

FiBS-Simulationsmodell EduSim© ermöglicht vielfältige Berechnungen zu Bildung und Fachkräfteangebot

Das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) verfügt mit seinem Simulationsmodell EduSim© über ein Instrument, das den Schul-, Berufsbildungs- und Hochschulbereich im Hinblick auf Anfänger, Abschlüsse und Übergangsverhalten simulieren kann. Das Simulationsmodell ist damit als Grundlage für Bedarfs- und Kapazitätsplanung von Bildungs- und Wissenschaftsministerien geeignet. Da aus den Bildungsabschlüssen das Fachkräfteangebot abgeleitet werden kann, sind die Ergebnisse auch für Wirtschaftsministerien, Verbände und Unternehmen von Interesse. mehr

10.02.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

FiBS-Studierendenprognose zum Hochschulpakt II: Für den Zeitraum 2011 bis 2015 sind 370.000 zusätzliche Studienanfängerplätze erforderlich

Nach aktuellen Berechnungen des FiBS sind 100.000 Studienplätze mehr notwendig, als bisher im Rahmen des Hochschulpakts II veranschlagt. Die Zahl an Studienberechtigten wächst in den nächsten fünf Jahren auf 490.000. Bei unveränderter Studierneigung kann die Studienanfängerzahl damit auf bis zu 437.000 ansteigen. mehr

03.02.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

FiBS-Studie zur Entwicklung des Kindergelds: Ausgaben sinken zwischen 2009 und 2013 von 34,4 auf 32,6 Milliarden Euro

Nachdem die Zahl der Kinder, für die Kindergeld gezahlt wurde, zwischen 1996 und 2006 um knapp eine Million auf 18,8 Millionen anstieg, ist bis 2013 mit einem Rückgang auf 16,5 Millionen zu rechnen. Unter Berücksichtigung der Erhöhung des Kindergelds zum Januar 2009 ist damit zu rechnen, dass sich die Kindergeldausgaben von 34,4 Milliarden Euro in 2009 auf 32,6 Milliarden Euro im Jahr 2013 verringern. Maßgeblich für den Rückgang sind sinkende Kinderzahlen und die Herabsetzung der Altersgrenze von 27 auf 25 Jahre. mehr

21.01.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft