Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) RSS-Feed

Der gesetzliche Auftrag
Das IAB erforscht den Arbeitsmarkt auf Grundlage zweier gesetzlicher Aufträge, die für den Bereich der Arbeitslosenversicherung im Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III) und für das Grundsicherungssystem für erwerbsfähige Hilfebedürftige im Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) geregelt sind. Das Sozialgesetzbuch beinhaltet nicht nur die Regelungen zu den verschiedenen Zweigen der Sozialversicherung, sondern auch jene Teile des Sozialrechts, die als Leistungen staatlicher Fürsorge aus Steuermitteln finanziert werden und nicht den Charakter einer Versicherung tragen.

Institutsadresse
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA)
Regensburger Straße 104
90478 Nürnberg
Telefon: +49/ (0)911-179-0
Telefax: +49/ (0)911-179-3258

Meldungen

Jeder fünfte Ausbildungsabsolvent wird erst einmal arbeitslos

In den letzten 15 Jahren wurde im Schnitt fast jeder fünfte westdeutsche Absolvent nach der Ausbildung zunächst arbeitslos, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In Krisenzeiten waren es bis zu 22 Prozent. Gut sechs von zehn westdeutschen Ausbildungsabsolventen wurden von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen. Ein knappes Fünftel der Absolventen verließ zwar den Ausbildungsbetrieb, fand jedoch direkt im Anschluss eine andere Stelle. mehr

12.05.2009 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern in Deutschland seit 15 Jahren kaum geringer geworden

Bei gleicher Ausbildung, gleichem Alter, gleichem Beruf und im gleichen Betrieb verdienen Frauen 12 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern hat sich gegenüber dem Stand vor 15 Jahren kaum verändert, zeigt eine Studie, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gemeinsam mit der Universität Konstanz durchgeführt hat. Die Analyse legt offen: Unterm Strich beruht die geringere Entlohnung von Frauen weniger auf finanzieller Ungleichbehandlung im Einzelfall, sondern vor allem auf gesellschaftlichen Strukturen, die Frauen seltener als Männer in gut bezahlte Jobs gelangen lassen. mehr

19.03.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Fünf Prozent der Beschäftigten trifft 50 Prozent der Arbeitslosigkeit

Die Hälfte des Arbeitslosigkeitsvolumens konzentriert sich auf fünf Prozent der Beschäftigten. Dagegen waren mehr als 60 Prozent der zwischen 1950 und 1954 Geborenen im Alter von 25 bis 50 Jahren nie arbeitslos. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind Ausländer und Personen ohne Berufsausbildung. mehr

18.12.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Nur jeder Dritte unter 30 schafft den Ausstieg aus Hartz IV

Rund 40 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren, die im Januar 2005 Arbeitslosengeld II bezogen, waren bis Ende 2006 durchgehend auf diese Leistung angewiesen. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Rund 60 Prozent der jungen Arbeitslosengeld-II- Bezieher konnten innerhalb des Beobachtungszeitraums von zwei Jahren ihre Hilfebedürftigkeit überwinden. Doch fast die Hälfte dieser Gruppe hat im selben Zeitraum zumindest vorübergehend erneut Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen müssen. Nur ein Drittel der jungen Erwachsenen hat in den zwei Jahren den Ausstieg aus der Hilfebedürftigkeit dauerhaft geschafft. mehr

26.11.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Rund eine Million offene Stellen im dritten Quartal

Im dritten Quartal 2008 gab es rund eine Million offene Stellen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das sind 130.000 weniger als im Vorquartal II/2008 und 250.000 weniger als im Vorjahresquartal III/2007. mehr

17.11.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Arbeitslose profitieren von mehr Arbeitsvermittlern

Arbeitslose haben deutlich mehr Chancen, Arbeit zu finden, wenn sie von Anfang an intensiv betreut werden. Das zeigen die Ergebnisse eines Modellprojekts, in dem getestet wurde, ob ein personell verstärktes Vermittlerteam in den Arbeitsagenturen Arbeitslose schneller und dauerhafter vermitteln kann. Aus einer Begleitstudie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht hervor, dass der Nutzen am größten ist, wenn die intensive Betreuung gleich zu Beginn der Arbeitslosigkeit einsetzt. mehr

29.10.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

IAB erwartet schwerere Zeiten für den Arbeitsmarkt

Aufgrund der Finanzkrise geht das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von steigenden Arbeitslosenzahlen im Laufe des nächsten Jahres aus. Der Jahresdurchschnitt 2009 werde mit rund 3,3 Millionen Arbeitslosen zwar nur wenig vom Durchschnitt 2008 abweichen. Dies sei aber nur eine Folge der vergleichsweise günstigen Ausgangssituation zum Jahresbeginn 2009: Zu diesem Zeitpunkt werde die Arbeitslosenzahl noch deutlich unter dem Jahresdurchschnitt 2008 liegen. Im Jahresverlauf würde die Zahl der Arbeitslosen dann allerdings spürbar zunehmen. Das IAB erwartet dennoch erst einmal keine dramatische Verschlechterung für den deutschen Arbeitsmarkt. mehr

24.10.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Die meisten ausbildungsberechtigten Betriebe bilden auch aus

Fast 80 Prozent der ausbildungsberechtigten Betriebe haben sich im Zeitraum 2001 bis 2007 an der Ausbildung von Jugendlichen beteiligt, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dieser Anteil ist weitaus höher, als aus einer jährlichen Betrachtungsweise hervorgeht. Im Jahr 2007 bildete zum Beispiel nur jeder zweite Betrieb mit Ausbildungsberechtigung auch aus. "Bei der Mehrheit der ausbildungsberechtigten Betriebe geht es somit nicht darum, sie überhaupt zur Ausbildung zu motivieren, sondern vielmehr um eine Verstetigung der Ausbildungsaktivitäten", so der Arbeitsmarktforscher Florian Janik. mehr

23.10.2008 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

IAB: Studieren lohnt sich in Zukunft noch mehr als bisher

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fordert eine neue Bildungsexpansion. "Ein Studium lohnt sich, in Zukunft noch mehr als bisher", schreiben die Nürnberger Arbeitsmarktforscher in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Bereits in zehn Jahren sei ein Akademikermangel zu erwarten - nicht zuletzt im technischen Bereich. Der gegenwärtige Fachkräftemangel werde jedoch teilweise übertrieben dargestellt: "Noch besteht kein genereller Ingenieurmangel", betont das IAB. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Ostdeutsche Auszubildende sind sehr mobil

Ostdeutsche Jugendliche nehmen für eine Ausbildung weite Wege in Kauf, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Sie pendeln sogar häufiger in die westlichen Bundesländer als die ostdeutschen Beschäftigten insgesamt. Auf diese Weise gleichen die Auszubildenden die regionalen Ungleichheiten auf dem Ausbildungsstellenmarkt in einem hohen Maße aus. Ohne diese Flexibilität wäre die Lage in Ostdeutschland deutlich dramatischer, betont das Nürnberger Forschungsinstitut. mehr

06.08.2008 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

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