"Mit Ihrer Person verbinden wir Mut, Unbeugsamkeit, Erfahrungsreichtum, Ge-schichtsträchtigkeit und eine klare, unbestechliche Stimme. Als Dramatiker und Erzähler, als politischer und literarischer Essayist gehören Sie zu den wichtigsten deutschen Autoren unserer Zeit, deren Bedeutung über die Gegenwart hinaus reicht." Mit diesen Worten würdigte Kunstminister Prof. Dr. Peter Frankenberg den Preisträger des Schiller-Gedächtnispreises 2004, Christoph Hein, im Rahmen eines Festakts am 10. November in Stuttgart. Dem Namenspatron des Literaturpreises gleich, seien die Werke Christoph Heins mehrfach Opfer der Zensur in der DDR geworden, so Frankenberg. "Das Problem der moralischen Integrität der Intellektuellen gegenüber der politischen Macht war für Sie bereits in den siebziger und achtziger Jahren ein zentrales Thema."
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10.11.2004
Pressemeldung