Aufgaben
Das Amt hat den Auftrag, statistische Informationen bereitzustellen und zu verbreiten, die objektiv, unabhängig und qualitativ hochwertig sind. Diese Informationen stehen allen zur Verfügung: Politik, Regierung, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern.
Entsprechend dem föderalen Staats- und Verwaltungsaufbau der Bundesrepublik Deutschland werden die bundesweiten amtlichen Statistiken ("Bundesstatistiken") in Zusammenarbeit zwischen dem Statistischen Bundesamt und den Statistischen Ämtern der 16 Länder durchgeführt. Die Bundesstatistik ist also weitgehend dezentral organisiert. Im Rahmen dieser Arbeitsteilung hat das Statistische Bundesamt in erster Linie eine koordinierende Funktion. Wichtigste Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Bundesstatistiken überschneidungsfrei, nach einheitlichen Methoden und termingerecht durchgeführt werden. Zum Aufgabenkatalog des Statistischen Bundesamtes gehören
- die methodische und technische Vorbereitung der einzelnen Statistiken,
- die Weiterentwicklung des Programms der Bundesstatistik,
- die Koordinierung der Statistiken untereinander,
- die Zusammenstellung und Veröffentlichung der Bundesergebnisse.
Für die Durchführung der Erhebung und die Aufbereitung bis zum Landesergebnis sind - von wenigen Ausnahmen abgesehen - die Statistischen Ämter der Länder zuständig.
... mehr über die Durchführung von Bundesstatistiken
Wie die Aufgaben im Statistischen Bundesamt verteilt sind geht aus dem Organisationsplan hervor. An der Spitze des Amtes stehen der Präsident und der Vizepräsident. Der Präsident des Statistischen Bundesamtes ist traditionell auch Bundeswahlleiter und damit für die Vorbereitung der Wahlen zum Deutschen Bundestag und zum Europäischen Parlament und die Feststellung der Wahlergebnisse zuständig.
Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2009 durchschnittlich rund 400 Euro für Bücher, Zeitungen und andere Druckererzeugnisse ausgegeben.
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11.10.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Das Statistische Jahrbuch der Bundesrepublik Deutschland erscheint in diesem Jahr zum 60. Mal. "Das sind sechs Jahrzehnte, in denen sich Vieles gewandelt hat – politisch und wirtschaftlich, aber vor allem auch gesellschaftlich", sagte der Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), Roderich Egeler, heute in Berlin auf einer Pressekonferenz zur Vorstellung des umfassendsten statistischen Kompendiums in Deutschland. Roderich Egeler stellte ausgewählte Auszüge aus dem Statistischen Jahrbuch 2011 vor, die das Leben in Deutschland – heute und vor 60 Jahren – beschreiben:
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05.10.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Im Jahr 2010 stieg die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund wie in den Vorjahren leicht an, sie lag bei gut 15,7 Millionen Menschen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis von Ergebnissen des Mikrozensus 2010 weiter mitteilt, entsprach das einem Anteil von 19,3 % an der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund besteht aus den seit 1950 nach Deutschland Zugewanderten und deren Nachkommen. Die Mehrheit, nämlich 8,6 Millionen Menschen, hatte einen deutschen Pass, während circa 7,1 Millionen Ausländerinnen und Ausländer waren.
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26.09.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Im Prüfungsjahr 2010 (Wintersemester 2009/2010 und Sommersemester 2010) erwarben 31 % der insgesamt rund 361 700 Hochschulabsolventinnen und -absolventen einen Bachelorabschluss. Damit lag der Anteil der Bachelorabschlüsse erstmals über den traditionellen universitären Abschlüssen, die 2010 einen Anteil von 29 % erreichten.
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23.09.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Armutsgefährdung der Menschen in Deutschland ist weiterhin regional sehr unterschiedlich. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war im Jahr 2010 etwa jeder fünfte Mensch in Mecklenburg-Vorpommern (22 %) und Bremen (21 %) armutsgefährdet. In den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern war das Armutsrisiko lediglich halb so hoch: Dort war ungefähr jede neunte Person von Armut gefährdet (jeweils 11 %).
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22.09.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Im Jahr 2010 lebten rund 31 % der minderjährigen, ledigen Kinder in Deutschland in einer Familie mit Migrationshintergrund. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltkindertag am 20. September 2011 weiter mitteilt, stammte in Großstädten mit mehr als 500 000 Einwohnern sogar fast jedes zweite minderjährige Kind (46 %) aus einer Familie mit Migrationshintergrund.
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20.09.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Im Jahr 2009 waren etwa 115 500 deutsche Studierende an ausländischen Hochschulen eingeschrieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies 8 % oder 8 700 Studierende mehr als im Jahr zuvor.
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20.09.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Anteil von Studierenden aus dem Ausland lag in Deutschland im Jahr 2009 mit 9 % deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 6 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es im Saarland (18 %), Berlin und Bremen (jeweils 13 %) die höchsten Anteile an ausländischen Studierenden, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben hatten. Dagegen fielen die entsprechenden Quoten für die neuen Länder relativ gering aus - Brandenburg erzielte mit 10 % Studierender aus dem Ausland noch den höchsten Wert, die niedrigsten Anteile hatten Thüringen (6 %) sowie Mecklenburg-Vorpommern (5 %).
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14.09.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Im Wintersemester 2010/11 waren so viele Studierende wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben: Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren rund 2 218 000 Studentinnen und Studenten an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Ihre Anzahl erhöhte sich im Vergleich zum Wintersemester 2009/10 um 96 400 Studierende (+ 4,5 %).
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12.09.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Im Wintersemester 2010/11 waren so viele Studierende wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben: Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren rund 2 218 000 Studentinnen und Studenten an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Ihre Anzahl erhöhte sich im Vergleich zum Wintersemester 2009/10 um 96 400 Studierende (+ 4,5 %).
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12.09.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung