Die Deutschen Auslandsschulen benötigen eine gesetzlich geregelte Förderung – so lautet ein erstes Fazit des heutigen Symposiums des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA). "Ein Auslandsschulgesetz muss so schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden, um die Schulen von den Unsicherheiten der bisherigen Förderpraxis zu befreien", sagte Detlef Ernst, Vorstandsvorsitzender des WDA. Bisher erfolgt die Förderung auf Basis des Zuwendungsrechts, also für jeweils ein Jahr und abhängig von den Haushaltszwängen des Bundes. Schützenhilfe bekam Ernst vom Auswärtigen Amt: "Ich setze mich aktiv für ein Auslandsschulgesetz ein", betonte Staatsministerin Cornelia Pieper vor rund 150 namhaften Vertretern aus Bildung, Politik und Wirtschaft. Ein erster Entwurf soll bereits zum Sommer vorliegen.
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27.04.2012
Pressemeldung
Schule