10 Jahre Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) Halle

Am 05. November 2004, 18.30 Uhr, wird im Freylinghausen-Saal der Franckeschen Stiftungen zu Halle das 10 jährige Bestehen des Instituts für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) mit einem Festakt begangen.

05.11.2004 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Für die Landesregierung nehmen Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz und der Staatssekretär für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Hermann-Onko Aeikens, an der Feierstunde für das Institut der Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft teil. Weitere Teilnehmer sind Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler und der parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Gerald Thalheim.

In seinem Grußwort würdigt Minister Olbertz die hervorragende Arbeit der 1994 neugegründeten außeruniversitären Forschungseinrichtung. Das Institut habe sich mit seinen Forschungsarbeiten zur Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa einen ausgezeichneten Ruf erworben. Auch die Erarbeitung von Empfehlungen für die Politik auf dem Agrarsektor gehören wie die Mitwirkung in der Lehre in den Agrarwissenschaften in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität zu den wissenschaftlichen Kernaufgaben des Instituts, betonte der Minister vorab.

Besonders hervorzuheben sei die durch das Institut angebotene und stark nachgefragte Weiterbildung von Wissenschaftlern, insbesondere von Nachwuchswissenschaftlern aus Mittel- und Osteuropa.

Im 1.Quartal 2000 wurde das IAMO durch den Wissenschaftsrat positiv evaluiert. Dem Institut konnte trotz des relativ kurzen Zeitraumes seit seiner Gründung bescheinigt werden, dass es sich zu einem international anerkannten wissenschaftlichen Kompetenzzentrum entwickelt hat und zu den erfolgreichen Neugründungen in den neuen Ländern gehört.

Das Leibniz-Institut, seit 1999 im ehemaligen Offizierskasino in Halle/Heide-Süd angesiedelt, wird im laufenden Haushaltsjahr mit einem Volumen von ca. 2,9 Mio EUR je zur Hälfte institutionell von Bund und Ländern finanziert.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden