Ahnen: Landesförderung für Qualifizierung in Tagespflege sehr gefragt

Das im Rahmen des Programms "Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an" Ende Juli gestartete und mit insgesamt 333.000 Euro ausgestattete neue Landesförderprogramm für Qualifizierungsmaßnahmen von Tagespflegepersonen stößt auf große Resonanz.

31.10.2005 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

"Aus dem neuen Förderprogramm, das auch aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt wird, können jetzt bereits die ersten sechs Bewilligungen für Weiterbildungsmaßnahmen von Frauen und Männern, die sich in der Kindertagespflege engagieren, an die Träger verschickt werden. Die Träger dieser Qualifizierungsmaßnahmen erhalten damit eine Landesförderung von insgesamt mehr als 28.000 Euro", unterstrich Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen. Acht weitere Anträge seien derzeit in Bearbeitung.

Die Kindertagespflege sei als familiennahe und flexible Betreuungsform ein Bestandteil der Gesamtkonzeption des Landes zum Ausbau der frühen Förderung und zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, unterstrich die Bildungs- und Jugendministerin. Neben dem Qualifizierungsprogramm sehe das Gesetz zum Ausbau der frühen Förderung, mit dem das Programm "Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an" umgesetzt wird, zur Unterstützung des Ausbaus der Tagespflege vor, dass das Land den Kommunen, die in Kindertagesstätten Plätze für mehr als zehn Prozent der Zweijährigen anbieten, einen "Betreuungsbonus" erstatte.

Nicht nur Weiterbildungsträger, sondern auch die Tagespflegepersonen selbst werten das neue Angebot des Landes offenkundig positiv, wie das Lob des neu gegründeten "Landesverbandes Kindertagespflege (LaKita) Rheinland-Pfalz" für das neue Landesprogramm bei der Gründungsversammlung vor wenigen Wochen gezeigt hat. "Nicht nur für Eltern sondern auch für die Tagesmütter und Tagesväter ist es offenkundig wichtig, dass die Qualität der Tagespflege auf einem hohen Niveau gesichert wird", sagte Doris Ahnen.


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