Bildungsverband begrüßt Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente

Der Bundesverband der Träger beruflicher Bildung begrüßt es ausdrücklich, dass das Kabinett sich jetzt auf den von Bundesarbeitsminister Scholz schon vor Monaten vorgelegten Entwurf zur Reform der Arbeitsmarktinstrumente geeinigt hat.

08.10.2008 Pressemeldung Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e.V. (BBB)

Für den Vorsitzenden des Verbandes, Siegfried Schmauder, war das Gezerre um den jetzt auch im Gesetz verankerten Rechtsanspruch auf das Nachholen des Hauptschulabschlusses nicht zu verstehen. "Es ist schwer nachvollziehbar, dass darüber überhaupt diskutiert werden muss, vor allem vor dem Hintergrund, dass inzwischen nicht nur die arbeitsmarkt- und bildungspolitischen Experten erkannt haben, dass Qualifizierungsdefizite die Hauptursache für Langzeitarbeitslosigkeit sind". Ein Hauptschulabschluss alleine sei, so Schmauder weiter, "zwar nicht hinreichend aber notwendig, um in unserer Wissensgesellschaft überhaupt einen Platz innerhalb unserer Gesellschaft einnehmen zu können."

Auch durch die vorgesehenen vergrößerten Entscheidungsspielräume der Agenturbeschäftigten vor Ort sieht Schmauder durchaus Chancen für eine effizientere Arbeitsmarktpolitik. "Hier gilt es allerdings die tatsächliche Umsetzung abzuwarten. Nicht jede so genannte Entbürokratisierung führt im Ergebnis zu gewünschten Erfolgen."


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