Bayern

Das Bayerische Kultusministerium und die Siemens AG schließen Kooperationsvertrag auf dem Gebiet der Lehrerfortbildung

Kultusstaatssekretär Thomas Kreuzer und Vertreter der Siemens AG haben heute an der Staatlichen Berufsschule I in Ingolstadt einen Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Lehrerfortbildung geschlossen. Durch eine praxisnahe und zukunftsorientierte Lehrerbildung sollen Schülerinnen und Schüler im Bereich der Automatisierungs- und Antriebstechnik auf dem aktuellen Stand des technischen Fortschritts unterrichtet werden.

30.05.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Der globale Wettbewerb ist ein Innovationstreiber. In den sich rasant wandelnden Märkten von heute bleiben nur die Unternehmen konkurrenzfähig, die ihre Angebote an die sich verändernden Marktbedürfnisse anpassen. Um den daraus resulierenden permanenten technischen Fortschritt im Bereich der Industrie-Automatisierung zu bewältigen, brauchen die Unternehmen hervorragend ausgebildete Fachkräfte. Eine Lehrerfortbildung, welche die Herausforderungen in der Industrie-Automatisierung aufgreift und sich am aktuellen Stand der Technik orientiert, wird deshalb immer wichtiger", sagte Guido Feind, Vice President Sales bei Siemens Industrial Automation Systems.

"Schülerinnen und Schüler praxisnah auf ihr Berufsleben vorzubereiten und sie bei ihrem Einstieg in die Arbeitswelt zu begleiten ist die anspruchsvolle Aufgabe unserer Lehrkräfte an beruflichen Schulen. Gerade in technologieorientierten Bereichen arbeiten wir mit externen Partnern zusammen. Wir möchten die Lehrkräfte dabei unterstützen, mit der rasanten Geschwindigkeit der technischen Weiterentwicklung Schritt zu halten. Die Unternehmen leisten hierzu einen wichtigen Beitrag und fördern so eine an der Praxis ausgerichtete Fortbildung unserer bayerischen Lehrkräfte", stellte Kultusstaatssekretär Thomas Kreuzer die Bedeutung des unternehmerischen Engagements im Fortbildungsbereich heraus. Die traditionell gute und intensive Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben in Bayern bilde hier eine solide Basis. Die zahlreichen Fortbildungsangebote in Kooperation mit Betrieben der bayerischen Wirtschaft ergänzten das staatliche Angebot und führten in der Folge die Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichen Gebieten an modernste Techniken heran.

In Zukunft können Lehrer an Berufsschulen, Berufsfachschulen und Beruflichen Oberschulen in Bayern in vielfacher Weise auf das Know-how von Experten der Siemens-Division Industry Automation zurückgreifen und dieses nutzen. Die neuesten technischen Entwicklungen in der Industrieautomatisierung sollen zeitnah in den Berufsschulunterricht der Ausbildungsgänge Mechatronik, Elektro-, Metall- und Verfahrenstechnik integriert werden.

Für die gemeinsame Fortbildung, die Lehrkräfte besuchen können, entwickelt Siemens in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium ein individuell auf den Bedarf zugeschnittenes Angebot: "Wir wirken in Abstimmung mit dem Bayerischen Kultusministerium an der Schulung von Lehrern und Multiplikatoren im Bereich der Lehrerfortbildung mit. Unsere Aufgaben bei dieser Zusammenarbeit umfassen auch das Erstellen von speziellen lehrplan-konformen Kursunterlagen, die von den Lehrkräften kostenlos genutzt werden können", informierte Roland Kreitmeier, Leiter der Siemens-Niederlassung Augsburg.

Die Schulungen selbst finden an Berufsschulen mit den entsprechenden Ausbildungseinrichtungen der Automatisierungs- und Antriebstechnik statt. Die Kooperation, die zunächst für den Zeitraum bis Ende 2016 vereinbart wurde, erfolgt vor dem Hintergrund des Programms "Siemens Automation Cooperates with Education" (SCE).

Weitergehende Informationen zu dem Programm finden Sie unter www.siemens.de/sce.


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