Drei Schülerinnen aus dem Landkreis Eichstätt besuchen am Girls'day Kultusminister Siegfried Schneider

Drei Schülerinnen aus dem Landkreis Eichstätt besuchten heute auf seine Einladung hin Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider in München. Anlass war der Girls'day. Sie erlebten dabei einen abwechslungsreichen Tag. Kultusminister Schneider: "Ich freue mich, dass mich heute drei Schülerinnen aus meinem Landkreis besuchen und dabei erleben, wie vielfältig die Arbeit im Kultusministerium ist, um Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu bilden und damit eine tragfähige Grundlage für den spätere Berufswahl zu schaffen."

24.04.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Theresa Schmidt von der Hauptschule Eichstätt-Schottenau, Tina Mehes von der Hauptschule Gaimersheim und Sandra Schab von der Volksschule Lenting wurden auf ihrem Weg nach München von der Fachlehrerin Mechthild Göbel begleitet.

Zuvor hatten die drei Schülerinnen aus Eichstätt gemeinsam mit Schülerinen aus dem Landkreis Deggendorf, die Kultusstaatssekretär Bernd Sibler eingeladen hatte, Gespräche mit Frauen in verantwortlichen Funktionen aus dem Kultusministerium geführt, u.a. mit der Leiterin des Ministerbüros, Ministerialrätin Elisabeth Götz. Dem Minister stellten die drei Schülerinnen zahlreiche Fragen, darunter: "Wie wird man eigentlich Kultusminister?" Siegfried Schneider griff die Frage gern auf und zeichnete einzelne Stationen seines Lebenswegs auf: Lehramtsstudium, Referendariat, Schuldienst, Mitglied des Landtags, Vorsitzender des Bildungsausschusses und dann die Berufung durch den Ministerpräsidenten. Kultusminister Siegfried Schneider warb dafür, dass sich die Jugendlichen frühzeitig für ihre Berufswahl interessieren und auf diese vorbereiten sollen. Dabei sollten sie die eigenen Fähigkeiten und Potentiale in den Vordergrund stellen und sich nicht von traditionellen Rollenbildern leiten lassen.

Kultusminister Schneider wörtlich: "Junge Frauen sollen ihre Potentiale bei der Berufswahl aktiv nutzen und vermeintliche ,Männerdomänen' nicht aussparen".

Siegfried Schneider deutet den Girls'Day als eine große Chance, die Möglichkeiten von Mädchen und jungen Frauen in allen Berufen, auch in den fälschlicherweise häufig als "Männerberufen" bezeichneten, zu verbessern. Der Minister erinnerte daran, dass der GirlsŽ Day einen Riesenerfolg erzielt habe. Allein in den vergangenen drei Jahren haben Unternehmen ihre Informationsangebote an Mädchen um 42 Prozent erhöht.

Mädchen und Buben wählen derzeit ihre zukünftigen Berufe geschlechtsspezifisch noch höchst unterschiedlich. Mehr als die Hälfte der Mädchen und rund ein Drittel aller Buben konzentrieren sich bei der Berufswahl auf nur 10 von über 500 angebotenen betrieblichen Ausbildungen.


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