Dzwonnek stellt rheinland-pfälzische Erfolge bei JUGEND FORSCHT vor

Im Rahmen der Festveranstaltung zum 40-jährigen Jubiläum des Wettbewerbs JUGEND FORSCHT hat die Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Dorothee Dzwonnek, als Vertreterin der Kultusministerkonferenz mit dem Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, dem Direktor des Präsidiums des Vereins Deutscher Ingenieure, Dr. Willi Fuchs, dem Vorstandsvorsitzenden des Forschungszentrums Jülich, Prof. Dr. Joachim Treusch und dem bekannten Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar über die Frage "Gehen Deutschland die Naturwissenschaftler und Ingenieure aus?" diskutiert.

17.06.2006 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)

Dabei wies sie auf die verschiedenen erfolgreichen Aktivitäten des Landes Rheinland-Pfalz zur Steigerung der Studienanfängerzahlen bei den Natur- und Ingenieurwissenschaften hin.

"In Rheinland-Pfalz werden die entsprechenden Aktivitäten seit 2005 im Rahmen des Hochschulprogramms Wissen schafft Zukunft gebündelt und zusätzlich gefördert", sagte Staatssekretärin Dzwonnek in Jülich. "Allein aus dem laufenden Doppelhaushalt fließen 2,3 Millionen Euro in Maßnahmen wie die Kinder-Uni, das Schülerlabor NaT-Lab, in Schnupperkurse für Schüler aller Altersklassen, in Ferienkurse für Oberstufenschüler, in die Unterstützung der Lehre an den Hochbegabtenschulen und in das Angebot für Frühstudierende. Alle Universitäten und Fachhochschulen des Landes beteiligen sich an diesem Programm zur Verbesserung der Schnittstelle zwischen Schule und Hochschule", betonte Staatssekretärin Dzwonnek.

Aus diesem Teil des Hochschulprogramms Wissen schafft Zukunft würden gerade auch Maßnahmen zu Themen aus den Naturwissenschaften und der Technik unterstützt. Rheinland-Pfalz biete als einziges Bundesland ein so umfassendes Gesamtpaket an, bei dem die einzelnen Teile aufeinander aufbauten. Allein an den über 150 Veranstaltungen der "Kinder-Uni Rheinland-Pfalz" nähmen pro Jahr etwa 20.000 Kinder teil.

"Die Erfolge der aufeinander abgestimmten Maßnahmen sind unübersehbar", so Dzwonnek weiter. Nach dem Tief bei den Studienanfängerzahlen in allen mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fächern Ende der neunziger Jahre zeigten die aktuellen Zahlen seit 2003 eine kontinuierliche Aufwärtstendenz. Damit liege Rheinland-Pfalz über dem Bundesdurchschnitt, freute sich Dzwonnek. "Ich bin fest davon überzeugt, dass die für die kommende Legislaturperiode beschlossene kräftige Aufstockung des Hochschulprogramms Wissen schafft Zukunft diesen positiven Trend weiter verstärken wird."


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