Erste Sommeruniversität Schleswig-Holstein für Lehrerinnen und Lehrer

Wie können die Ergebnisse von Bildungsstudien wie PISA zur konkreten Verbesserung des Schulunterrichts beitragen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der "1. Sommeruniversität Schleswig-Holstein für Lehrkräfte", die am morgigen Donnerstag (21. August) beginnt. Bei der dreitägigen Veranstaltung in Sankelmark (Kreis Schleswig-Flensburg) werden verschiedene Wege aufzeigt, wie schulische Praxis von den Ergebnissen empirischer Bildungsforschung profitieren kann. Für die Workshops und Vorträge konnten namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewonnen werden. Veranstalter der Sommeruniversität sind das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium.

20.08.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

"In den vergangenen Jahren haben wir in Schleswig-Holstein verschiedene Instrumente der Bildungsforschung und Qualitätssicherung etabliert", sagte Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann. "Verfahren wie PISA, die Grundschul-Leseuntersuchung IGLU oder die Schul-Evaluation EVIT geben uns wertvolle Hinweise zur Arbeit in unseren Schulen." Leider hätten Lehrerinnen und Lehrer meist nur wenig Gelegenheit, sich mit aktuellen Forschungsergebnissen vertraut zu machen und sich darüber mit Bildungsforschern auszutauschen. Die Sommeruniversität, die Platz für 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bietet, soll hier Abhilfe schaffen. "Mit der Sommeruniversität wollen wir dazu beitragen, dass die Ergebnisse noch intensiver genutzt werden, um Schule und Unterricht zum Wohle der Schülerinnen und Schüler weiterzuentwickeln."

Hinweis an die Redaktionen
Zur Premiere der Sommeruniversität Schleswig-Holstein für Lehrkräfte sind Sie herzlich eingeladen.
Ort: Akademie Sankelmark / Europäische Akademie Schleswig-Holstein Akademieweg, 24988 Sankelmark

Hinweise zum Programmablauf der Sommeruniversität:

Donnerstag, 21.8.

  • 10.00 Uhr
    Begrüßung, Eröffnung:
    Prof. Manfred Prenzel, StS Dr. Wolfgang Meyer-Hesemann 10.30 Uhr
    Wie kann man das selbstgesteuerte Lernen in der Schule fördern?
    Prof. Bernd Schmitz; Impulsreferat und Workshop
  • 14.30 Uhr
    Wie kann man Bildungsstandards im Schulalltag nutzen?
    Prof. Olaf Köller; Impulsreferat und Workshop
  • 19.00 Uhr
    Podiumsdiskussion "Empirische Bildungsforschung - Fluch oder Segen?"
    u.a. mit Meyer-Hesemann, Prenzel, Köller

Freitag, 22.8.

  • 9.00 Uhr
    Von Unterrichtsvideos lernen
    Dr. Katharina Schwindt; Impulsreferat und Workshop
  • 13.30 Uhr
    Wie Schulen von Museen und Forschungseinrichtungen profitieren können
    Prof. Manfred Euler; Impulsreferat und Workshop

Samstag, 23.8.

  • 9.00 Uhr
    Wie gewinnt man diagnostische Informationen zum Kompetenzstand der Schülerinnen und Schüler?
    Prof. Ute Harms; Impulsreferat und Workshop
  • 12.00 Uhr
    Abschlussdiskussion

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