Nordrhein-Westfalen

Frauenanteil in MINT-Berufen weiterhin gering

(IT.NRW). Von den rund 7,9 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen waren im Jahr 2010 rund 1,6 Millionen in MINT-Berufen tätig, d. h. in Berufen im Bereich Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik.

31.08.2012 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag der Frauenanteil bei den MINT-Berufen, die keine akademische Ausbildung erfordern, im Jahr 2010 bei 12,1 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist dieser Anteil um 0,3 Prozentpunkte angestiegen. Dagegen lag der Frauenanteil in den akademischen MINT-Berufen im Jahr 2010 bei 14,0 Prozent. Hier ist im Vergleich zu 2000 ein Anstieg um 3,3 Prozentpunkte festzustellen. Zum Vergleich: Bei Berufen, die nicht zum MINT- Bereich zählen und die keine akademische Ausbildung erfordern, lag der Anteil der Frauen bei 54,4 Prozent. Bei den akademischen Berufen außerhalb des MINT-Bereichs lag der Frauenanteil hier bei 47,1 Prozent.

Ein Grund für den geringen Frauenanteil bei den MINT-Berufen könnte in den begrenzten Möglichkeiten zur Teilzeitbeschäftigung in diesem Bereich liegen: Von den Erwerbstätigen der nicht akademischen MINT-Berufe übten 6,0 Prozent eine Teilzeitbeschäftigung aus, während es bei der entsprechenden Vergleichsgruppe außerhalb der MINT-Berufe ein Drittel (33,2 Prozent) war. Auch bei den akademischen Berufen lag die Teilzeitquote in den MINT-Berufen mit 5,7 Prozent unter der von Beschäftigten außerhalb der MINT-Berufe (20,4 Prozent).

Diese und weitere Ergebnisse zu den Fachkräften in den MINT- Berufen hat der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein- Westfalen jetzt in der Reihe "Statistik kompakt" unter dem Titel "Struktur und Entwicklung der Fachkräfte in den MINT-Berufen in Nordrhein-Westfalen" veröffentlicht. Die Analyse steht unter der Adresse www.it.nrw.de/wl/statistik_kompakt.html im Internet zum kostenlosen Download bereit. (IT.NRW)


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