Freizeit zur Erholung nutzen
(bikl.de) Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat den Vorschlag Deutsche Industrie- und Handelskammertages zurückgewiesen, nach dem Arbeitnehmer den Urlaub zur Weiterbildung nutzen sollten.
03.08.2007 ArtikelDie frühere Vizevorsitzende des DGB, Ursula Engelen-Kefer (SPD), erklärte am Freitag in einem ddp-Interview, es sei die Entscheidung jedes Einzelnen, wie er seine freie Zeit gestalte. Die Arbeitnehmer seien schon derart beansprucht, dass für Freunde und Familie oftmals gar kein Platz mehr sei. "Es wäre gut, wenn Herr Wansleben für seine eigenen Betriebe mehr Weiterbildung anbieten würde", so die Gewerkschafterin wörtlich. Deutschland habe hier im Vergleich zu anderen europäischen Ländern "riesige Defizite". Außerdem dürften nicht nur die hochqualifizierten Arbeitnehmer Möglichkeiten zur Weiterbildung erhalten. Auch wenigerqualifizierte oder ältere Arbeitnehmer müssten gefördert werden.
Unterdessen erklärte Bildungsministerin Annette Schaven (CDU) gegenüber tagesschau.de zurzeit arbeite man im Ministerium "mit Hochdruck" an einem Entwurf zum "Bildungssparen". Das Finanzierungsmodell sehe unter anderem eine Weiterbildungsprämie und die Möglichkeit von zinsgünstigen Darlehen vor. Dadurch sollten vor allem für "bildungsferne" Schichten und ältere Arbeitnehmer Anreize für die Weiterbildung geschaffen werden.
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