GEW: "Berlitz-Geschäftsleitung muss bei Angebot kräftig nachlegen"

"Die Berlitz-Geschäftsleitung muss in den Tarifverhandlungen kräftig nach legen. Das bisherige Angebot ist ein Schlag ins Gesicht der Kolleginnen und Kollegen: Wir werden uns nicht mit Almosen abspeisen lassen und fordern Einkommenserhöhungen von vier Prozent plus einer Bonuszahlung", sagte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in der laufenden Tarifauseinandersetzung. Schaad ist als GEW-Vorstandsmitglied für die Beamten- und Tarifpolitik verantwortlich. "Die Kolleginnen und Kollegen sind das Rückgrat des wirtschaftlichen Erfolges der Berlitz Schulen. Sie haben ein Recht darauf, am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beteiligt zu werden."

07.12.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Info: Bisher hat der Arbeitgeber - trotz glänzender Gewinne - nur 1,7 Prozent ab 1. Januar 2008 und eine Einmalzahlung in Höhe von 1,5 Prozent für 2007 angeboten. Diese Einkommenserhöhung soll durch den Abbau von Zuschlägen für besondere Unterrichtsformen von den Beschäftigten teilweise gegenfinanziert werden. Da im Moment eine Einigung nicht möglich scheint, haben in mehreren Städten wie Frankfurt a.M. Betriebsversammlungen stattgefunden. In Deutschland gibt es 57 Berlitz-Sprachschulen. Das Unternehmen ist in fast jeder größeren Stadt vertreten. Berlitz hat rund 2.000 Mitarbeiter.


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