Kultusminister Goebel bei Auszeichnung der Handwerksjugend

Am morgigen Samstag wird Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) bei der Auszeichnungsveranstaltung der Landes- und Kammerbezirkssieger im Praktischen Leistungswettbewerb der Thüringer Handwerksjugend die Festrede halten. Mit der öffentlichen Preisverleihung will der Thüringer Handwerkstag auf die hohe Qualität des Handwerks aufmerksam machen und für die handwerkliche Ausbildung werben.

08.12.2006 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

In diesem Jahr beteiligten sich in Thüringen 25 Berufsgruppen am Praktischen Leistungswettbewerb. Als Kammer- und Landessieger qualifizierten sich je 15 Gesellen aus dem Kammerbezirk Erfurt und Ostthüringen sowie neun Gesellen aus Südthüringen. Beim Wettstreit auf Bundesebene behaupteten sich von 24 delegierten Landessiegern drei als erste Bundessieger, sechs als zweite Bundessieger und zwei als dritte Bundessieger. Darüber hinaus wurde eine Thüringerin beim Bundeswettstreit „Gute Form“, der die schöpferische Fantasie sowie die Entwicklung moderner Produktlösungen mit traditionellen und neuen Werkstoffen anregt, im Ausbildungsberuf Keramiker erste Bundessiegerin.

Zeit: Samstag, 9. November 2006, 10.00 Uhr
Ort: Erfurt, Bildungszentrum der Handwerkskammer, Alacher Chaussee 10

Kultusminister Goebel sagte im Vorfeld: „Der Praktische Leistungswettbewerb der Handwerksjugend dokumentiert jedes Jahr aufs Neue die Vorzüge der betrieblichen Ausbildung und die enormen Ausbildungsleistungen des Handwerks. Die Erfolge der Landes- und Kammerbezirkssieger kommen aber nicht von ungefähr. Sie sind das Ergebnis handwerklich geschickter Arbeit und schöpferischer Kreativität sowie die Belohnung für Fleiß und Disziplin. Diese Leistungen, die ohne die Meister und die berufsbildenden Schulen nicht möglich gewesen wären, sichern zugleich die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Thüringen.“

Durch den Thüringer Ausbildungspakt und das große Engagement der Ausbildungsbetriebe wurde die in diesem Jahr vereinbarte Zielstellung von 11.400 Neuverträgen bis Jahresende mit 105,3 Prozent mehr als erfüllt. Im Durchschnitt können in den neuen Ländern 3,9 Prozent, in den alten Länder 3,6 Prozent und im Freistaat 1,9 Prozent der Bewerber nicht vermittelt werden.


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