Kultusminister Siegfried Schneider besucht neues Staatsinstitut zur Ausbildung von Förderlehrern

Einen "zentralen Baustein für eine intensivere individueller Förderung von Schülerinnen und Schülern der Grund- und Hauptschulen" stellt für Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider das neue Staatsinstitut zur Ausbildung von Förderlehrern in Freising (Oberbayern) dar. Bisher betreibt der Freistaat lediglich eine Ausbildungsstelle für diesen wichtigen Beruf in Bayreuth (Oberfranken). Heute überzeugte sich Kultusminister Schneider gemeinsam mit dem Leiter des Instituts, Bernd Buckenleib, vom Baufortschritt und informierte sich über Maßnahmen, um die Eröffnung des Instituts Mitte September sicherzustellen.

25.08.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Die Förderlehrerinnen und Förderlehrer unterstützen die Kinder dabei, in Deutsch und Mathematik ihre Fähigkeiten zu erweitern", betonte der Minister. Außerdem begleiteten sie die Kinder und Jugendlichen dabei, eine eigene Persönlichkeit auszubilden und zu entfalten. Minister Schneider dankte dem engagierten pädagogischen Team des neuen Staatsinstituts mit Institutsrektor Bernd Buckenleib an der Spitze. "Die individuelle Förderung ist heute die zentrale Element für eine gelingende schulische Bildung", unterstrich Minister Schneider.

Minister Schneider unterzeichnete anlässlich seines Besuchs mit Akademieleiterin Roswitha Wiesheu zugleich den Vertrag, auf dessen Grundlage das Staatsinstitut mit der Akademie "Kinder philosophieren" eng zusammenarbeiten wird.

Binnen drei Jahren werden die Studierenden zu Förderlehrern ausgebildet. Sie qualifizieren sich in den Grundwissenschaften Pädagogik, Schulpädagogik und Psychologie sowie in den Fachdidakten Deutsch, Mathematik und Deutsch als Zweitsprache; ferner in den berufsspezifischen Aufgabenfeldern. Insgesamt leisten sie während der drei Jahre 24 Praxiswochen an Schulen ab.

Mit 32 Studierenden wird Bernd Buckenleib und sein 5-köpfiges Team am 15. September den ersten Ausbildungsjahrgang des neuen Staatsinstituts eröffnen. Unter den Auszubildenden werden sich auch Absolventen des M-Zweiges von Hauptschulen befinden, die sich im Auswahlverfahren als gut geeignet erwiesen haben. In den Umbau der ehemaligen St. Georgs-Schule, wo das Institut untergebracht wird, hat die Stadt Freising rund 2,5 Millionen Euro investiert, der Freistaat ist langfristiger Mieter des Objekts.

Die enge Verbindung mit den umliegenden Schulen bietet für Bernd Buckenleib eine gute Voraussetzung für eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis.

Bernd Buckenleib freut sich besonders, dass seit den ersten Planungen des Staatsinstituts auch die Kooperation mit der Akademie "Kinder philosophieren" in das Konzept der Ausbildung der Förderlehrer eingebunden werden konnte.


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