Kultusminister Spaenle zum Bildungsmonitor 2009 - Bericht bescheinigt Bayern sehr hohe Schulqualität

"Bayern investiert auf hohem Niveau in Bildung. Damit machen wir deutlich, dass uns die Ausbildung unserer jungen Menschen sehr wichtig ist." So kommentierte Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Ergebnisse des Bildungsmonitors 2009, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln heute vorgelegt hat.

20.08.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Minister Spaenle ergänzte: "Wir stellen uns den auch im Bildungsmonitor für Bayern aufgezeigten Herausforderungen. So unternehmen wir große Anstrengungen, etwa im Ausbau von Ganztagsschulen. So haben wir allein zum Schuljahr 2008/2009 die Anzahl der gebundenen Ganztagszüge an Bayerns Schulen von 223 auf 411 an-gehoben und damit fast verdoppelt", so der Minister. "Im neuen Schuljahr 2009/2010 werden weitere 220 Ganztagszüge aufgebaut", konkretisierte der Minister seine Aussage. Sowohl der Ausbau der gebundenen, als auch der offenen Ganztagsangebote wird in Bayern konsequent fortgesetzt.

"Gerade mit dem Doppelhaushalt 2009/2010 und damit zusätzlichen 2700 Lehrerstellen hat der Freistaat seine Anstrengungen für eine zukunftsorientierte Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler nochmals deutlich verstärkt", so der Minister.

Das Bildungswesen in Bayern erzielt im Bildungsmonitor 2009 ebenso wie bereits 2008 insgesamt einen sehr guten Platz im Spitzenfeld. Besonders gut schneidet der Freistaat bei den Aufwendungen pro Schüler ab (Rang 2) wie auch bei der Effizienz des Mitteleinsatzes (Rang 1). Beim wesentlichen Punkt der "Schulqualität" belegt das bayerische Bildungswesen Rang zwei.

Hohe Schulqualität in Bayern als Basis für Chancen junger Menschen

"Die Schulqualität - und die ist die Grundlage für die Chancen junger Menschen im Beruf und im Leben - genießt bei uns absolute Priorität", so Minister Spaenle. Dabei ist es ihm ein zentrales Anliegen, nach seinem Grundsatz "Qualität und Gerechtigkeit" auch die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schularten für die Schüler auszubauen. "Mit der Neuregelung des Übertritts und zusätzlichen Förderangeboten an den weiterführenden Schulen, aber auch durch die Kooperationsmodelle von Haupt- und Realschule gehen wir hier ab dem kommenden Schuljahr einen konsequenten Weg", so der Minister.

"Die Berufliche Oberschule, an der Schüler das Fachabitur und das Abitur erwerben können, hat sich mittlerweile als wichtige Ergänzung zum Gymnasium als Weg zur Hochschule in Bayern etabliert", ergänzte Minister Spaenle. Im Frühjahr hatte der Minister zudem eine Konzeption zur besonderen Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund vorlegt, die nun umgesetzt wird.

So wird z.B. die "Mittelschule" durch ihre starke Berufsorientierung den Schülerinnen und Schüler noch mehr Perspektiven auf dem Ausbildungsmarkt eröffnen. Der Bildungsmonitor bescheinigt Bayern bereits jetzt, dass der Freistaat den Jugendlichen die "besten Startchancen für einen erfolgreichen Übergang in den Arbeitsmarkt" bietet.

Rankings haben je eigene Schwerpunkte

"Wir arbeiten stetig daran, die Bildungssituation für unsere Kinder und Jugendlichen weiter zu verbessern. Deshalb nehme ich Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten durchweg ernst. Auch haben viele Maßnahmen, die wir bereits beschlossen haben und die deutliche Wirkungen zeigen, etwa der massive Ausbau der Ganztagsschulen, im Bildungsmonitor noch nicht den Niederschlag gefunden, weil die Daten vor allem aus dem Jahr 2007 stammen", so Minister Spaenle abschließend.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden