Gutes Benehmen

Kultusministerin Marion Schick: Erziehung zu gutem Benehmen ist primär Aufgabe der Eltern

"Entscheidend ist, was sich im Elternhaus abspielt. Denn Erziehung zu gutem Benehmen ist primär eine Aufgabe der Eltern, die Schule kann die Eltern allenfalls darin unterstützen. Schule sollte zwar versuchen, eventuelle Defizite der Kinder und Jugendlichen mit auszugleichen. In der Verantwortung stehen hier aber eindeutig die Eltern und das familäre Umfeld", erklärte Kultusministerin Schick am Donnerstag (19. August 2010) in Stuttgart.

19.08.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Kinder lernten bereits im Kindergarten Regeln und Umgangsformen für ein gelingendes Miteinander. Dieser Ansatz setze sich wie ein roter Faden in den Bildungsplänen der Grundschule und der weiterführenden Schulen fort, erläuterte die Ministerin. Wie man sich bei Vorstellungsgesprächen benehme sei beispielsweise ein fester Bestandteil der Berufswegeplanung von Klasse 5 bis Klasse 10 an den Werkreal- und Hauptschulen. Die Ministerin sprach sich jedoch gegen ein spezielles Schulfach für gutes Benehmen aus. "Das ist bei all den drängenden Herausforderungen, denen sich die moderne Schule in der heutigen Zeit zu stellen hat, nicht leistbar."


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