Landesspracheninstitut soll auch in Zukunft seine Leistung in unverminderter Qualität anbieten können

Das Kabinett hat heute in Düsseldorf beschlossen, dass das Landesspracheninstitut in Bochum (LSI) sowohl in seiner Qualität als auch in seinem bisherigen Leistungsspektrum erhalten bleiben soll. Dazu soll das zurzeit als Landeseinrichtung organisierte Institut organisatorisch und haushaltsmäßig in die Ruhr-Universität Bochum eingegliedert und dort weitergeführt werden - unter Fortführung des bisherigen Sprachangebots ebenso wie unter Beibehaltung der Marke "LSI".

27.06.2006 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

So wird das LSI künftig als zentrale Betriebseinheit der Ruhr-Universität Bochum fortgeführt. Zu diesem Zweck wird das Personal des LSI unter Verlagerung der Personal- und Sachmittel in die Universität überführt. Über diese Bedingungen besteht Einvernehmen zwischen dem Innovationsministerium, der Ruhr-Universität Bochum und dem LSI.

Der Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, betonte das große Interesse des Landes am Fortbestand des Instituts: "Das LSI ist mit seinem Angebot bundesweit einmalig und genießt international hohes Renommee bei Studierenden, Verwaltung und Wirtschaft." Im Jahre 2000 wurde das Landesspracheninstitut im Auftrag des Wissenschaftsministeriums von einem externen Expertengremium evaluiert und ausgesprochen positiv bewertet.

Das LSI ist eine Weiterbildungseinrichtung an der Nahtstelle von Wissenschaft und Praxis, die in der Wissenschaft, bei den Partnern in den Unternehmen, Verbänden und Kammern sowie unter Studierenden einen exzellenten Ruf genießt. Seine Aufgaben sind die Vermittlung von Sprachkompetenz und kommunikativen Fähigkeiten in den vier Weltkultursprachen Arabisch, Chinesisch, Japanisch und Russisch auf wissenschaftlicher Ebene.

Mit der Eingliederung des bisher landeseigenen Instituts in die Universität Bochum werden Synergieeffekte im gesamten Fremdsprachenangebot, in der Qualitätssicherung und im Verwaltungsbereich erwartet. Die Landesregierung begleitet diesen Eingliederungsprozess mit dem Ziel, die Qualität der heute vom LSI erbrachten und allseits hochgeschätzten Leistungen für die Sprachenausbildung von Nachwuchswissenschaftlern zu erhalten und in Abstimmung mit der Universität Bochum möglichst auszubauen.


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