Deutscher Bundestag

Maßnahmen zum Übergang von Schule zu Beruf auf dem Prüfstand

(hib/ROL) - Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP hat sich in ihrem Koalitionsvertrag "Wachstum. Bildung. Zusammenhalt" für die 17. Legislaturperiode unter anderem die Aufgabe gestellt, das Übergangssystem in der beruflichen Bildung neu zu strukturieren und effizienter zu gestalten. Unterstützt wird die Politik dabei von der Kultusministerkonferenz und den Gewerkschaften mit dem "Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland 2010–2014". Die Grünen möchten in ihrer Kleinen Anfrage "Übergangssystem von der Schule in den Beruf neu strukturieren und effizienter gestalten" ([17/10729](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/107/1710729.pdf)) wissen, ob nach Auffassung der Bundesregierung das System seit Beginn dieser Wahlperiode tatsächlich neu organisiert worden ist und wer dabei mitgearbeitet hat. Zudem will die Fraktion darüber informiert werden, ob sich für Jugendliche der erfolgreiche Übergang von der Schule in den Beruf erhöht hat.

24.09.2012 Pressemeldung Deutscher Bundestag

In einem 13-Punkte-Katalog fragen die Grünen neben dem Stand zum "Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs" auch, ob die Paktpartner seit 2010 die Datenlage verbessert haben, so "dass eine systematische, vollständige und aktuelle Beschreibung der (Aus-)Bildungswege jugendlicher Schulabgängerinnen und Schulabgänger vorliegt, auf deren Basis eine gezielte Ausbildungsplatzförderung erfolgen kann".

Ferner wollen die Grünen wissen, ob Bund und Ländern bis zum Ende der Pakt-Laufzeit die beabsichtigte "bildungsbereichsübergreifende integrierte Ausbildungsberichterstattung für Deutschland" vorlegen wird. Es interessiert die Grünen auch, ob das Merkmal "Migrationshintergrund" in der Bildungs-, Ausbildungs- und Arbeitsmarktstatistik erfasst wird.

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