Mehr Fortbildungsangebote für Schulleitungen

Die Schulleiterinnen und Schulleiter in Nordrhein-Westfalen werden künftig für ihre Aufgaben noch besser ausgebildet. Die Bezirkregierungen bauen das Fortbildungsangebot für schulisches Führungspersonal deutlich aus. Den Schwerpunkt bilden die Pflichtfortbildungen für Lehrkräfte, die sich um die Leitung einer der rund 6.600 Schulen im Land bewerben wollen. Seit März dieses Jahres qualifizieren sich so mehr als 200 interessierte Lehrerinnen und Lehrer.

20.07.2009 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Mindestens 200 weitere folgen im Oktober. Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland, das Schulleiterinnen und Schulleiter schon vor Amtsantritt schult. Das bestehende Kursangebot für bereits amtierende Leiterinnen und Leiter wurde weiterentwickelt. Dabei handelt es sich zum einen um berufsbegleitende, einjährige Kurse, die umfassend Kenntnisse zu Unterrichtsentwicklung, Qualitätsmanagement und Personalführung an Schulen vermitteln. Zum anderen gibt es Einzelseminare, in denen gezielt Konferenzleitung, Ressourcenmanagement oder dienstliche Beurteilung trainiert wird. Weitere Seminare speziell für Lehrerinnen sollen mehr Frauen für die Schulleitung gewinnen. Alle Kurse richten die Bezirksregierungen entsprechend der Nachfrage ein.

"Das Führen einer Schule ist eine anspruchsvolle Aufgabe", sagt Schulministerin Barbara Sommer. "Schulleiterinnen und Schulleiter müssen stets die Belange ihrer Schülerinnen und Schüler, des Lehrerkollegiums und der Eltern im Blick haben. Gerade durch die Stärkung der Eigenverantwortung der Schulen haben die Schulleitungen zusätzliche Aufgaben erhalten. Dafür wollen wir ihnen das nötige Rüstzeug an die Hand geben. So können sie unseren Kindern und Jugendlichen eine gute Ausbildung vermitteln."

Mehr zu den Fortbildungen für Schulleitungen finden Sie unter www.schulministerium.nrw.de unter Lehrerfortbildung/Schulleitungsfortbildung.


Mehr zum Thema


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden