Ministerin Erdsiek-Rave im Landtag: "RBZ stärken die beruflichen Schulen"

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat im Landtag die Vorzüge der Einrichtung von Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) hervorgehoben. "Wir stärken damit die beruflichen Schulen und das nach wie vor sehr anerkannte duale Ausbildungssystem. Außerdem geben wir den Schulen Raum für Eigenverantwortung, für Entwicklungsmöglichkeiten und ermöglichen den Bildungsausbau in der Region", sagte Erdsiek-Rave heute (1. Dezember) vor den Abgeordneten in Kiel.

03.12.2006 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

"Der RBZ-Prozess wirkt sich auf die Entwicklung des Unterrichts, des Personals und der Organisation des beruflichen Systems zu Orten lebenslangen Lernens positiv aus", betonte Erdsiek-Rave. Die Umgestaltung sei an mehr als einem Dutzend Standorten erfolgreich erprobt worden. Dabei habe sich herausgestellt, dass diese Veränderungen von allen Beteiligten sehr grundlegendes Umdenken und Umlernen verlangen. Dies betreffe beispielsweise den Bedarf an gezielter Fortbildung für die Übernahme von Leitungsverantwortung und den Zeitaufwand, der vor Ort nötig sei, um diese Weiterentwicklung auf ein stabiles Fundament zu stellen. "Aber dieser Einsatz ist mittelfristig ein Gewinn für alle - und auch kurzfristig überall dort, wo man sich auf die Vorarbeit der Kolleginnen und Kollegen aus der Projektphase stützen kann."

Erdsiek-Rave: "Wir haben jetzt von der überwiegenden Zahl der beruflichen Schulen und von den Projektschulen das Signal, dass sie diesen Weg weitergehen wollen. Mit dem neuen Schulgesetz wird dann für alle, die sich umwandeln möchten, der Rahmen verlässlich festgeschrieben. Alle anderen Schulen bleiben in der bisherigen Form bestehen, weil die Entscheidung über eine Umwandlung in RBZs grundsätzlich den Schulträgern obliegt."


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