Neue Formen politischer Bildung

"Politische Bildung beschränkt sich schon längst nicht mehr auf Seminargebote in der klassischen Form. Vielmehr bestimmen heute auch Kampagnen oder Internetforen, die Beschäftigung Erwachsener und vor allem junger Menschen mit politischen Themen", sagt der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann. Den weitgehenden Veränderungen in den Formen der politischen Bildung soll sich eine heute (19.11.2007) beginnende Fachtagung der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung widmen.

19.11.2007 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Welche Folgen die Veränderungen in der politische Bildung haben, was zur politischen Bildung eigentlich noch gehört und welche neuen Vermittlungsformen in Niedersachsen notwendig sind, steht im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung im Stephanstift in Hannover unter Beteiligung des Koordinators Jugend und politische Bildung im Niedersächsischen Kultusministerium, Knuth Erbe. Dr. Björn Egner von der Technischen Universität Darmstadt wird dabei in einem Vortrag die neuen Herausforderungen der politischen Bildungsarbeit beschreiben. Der Stellvertretende Leiter der Bundeszentrale für politische Bildung, Dr. Bernd Hübinger, gibt einen Überblick über die bundesweite Entwicklung. Am Dienstag, den 20.11.2007 wird auch der für Erwachsenenbildung zuständige Minister Lutz Stratmann an der Tagung teilnehmen.

Der Koordinator Jugend und politische Bildung ist seit Anfang 2007 im Niedersächsischen Kultusministerium tätig. Seine Aufgabe ist die Vernetzung und Anregung von unterschiedlichen Aktivitäten der politischen Bildung in Niedersachsen.


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