Regionalprojekt erleichtert Start ins Berufsleben für sächsische Schüler

Ein Netzwerk von rund 130 Experten aus Behörden, Kammern, Unternehmen, Schulen sowie die Bundesagentur für Arbeit wollen Jugendliche bei der Berufsorientierung auch in Zukunft unterstützen. Das 1999 eingeführte "Regionalprojekt" endet am Jahresende 2005. Doch aufgrund des Erfolgs für alle Beteiligten, wollen die Institutionen die einmal geschaffenen Kontakte und Informationsmöglichkeiten für die Jugendlichen beibehalten. Durch die Netzwerkarbeit konnten beispielsweise alle Ausbildungsplätze in der Landwirtschaft entgegen vorausgegangenen Jahren besetzt werden.

09.12.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Hauptziel des Regionalprojekts war es, Jugendlichen den Übergang von der Schule in die Berufsausbildung und von dort ins Berufsleben zu erleichtern. Dafür wurden in den Regionen Dresden und Bautzen Netzwerke zwischen Bildung, Beratung und Wirtschaft gebildet. Diese boten den Jugendlichen zahlreiche Mög-lichkeiten zur Berufsorientierung an. So gab es unter anderem in insgesamt fünf Jahren 14 "Tage der Beruflichen Bildung" an denen 700 Schulen und Unternehmen ihre Bildungsarbeit vorgestellt haben. Rund 43.000 Interessierte besuchten in diesem Zeitraum die Veranstaltung. Das Regionalprojekt organisierte weiterhin Schnupperpraktika, an denen rund 1500 Schüler teilnahmen. Das Internetportal www.regionalprojekt.de sowie Broschüren und CDs sollten ebenso die Berufsorientierung erleichtern. Das Projekt wurde 1997 vom Kultusministerium entwickelt. Träger ist das Institute of Advanced Studies GmbH der TU Dresden. Finanziert wurde es aus Mitteln des Freistaates sowie des Europäischen Sozialfonds. Wissenschaftlich begleitet wurde es von den Lehrstühlen Wirtschaftspädagogik und Controlling der TU Dresden.

In Zukunft stellt das Sächsische Kultusministerium die personellen Vorausset-zungen für das Projekt. Die Landratsämter übernehmen die sächlichen Kosten. Ein Symposium soll außerdem die Projektidee auf andere Regionen Sachsens übertragen.


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