Sachsens Schüler an berufsbildenden Schulen gehören bundesweit zu den fleißigsten beim Fremdsprachenlernen

Mit rund 5590 Schülern weist Sachsen nach Bayern die zweithöchste Beteiligung an den berufsbezogenen Sprachprüfungen auf, wie eine Umfrage der Kultusministerkonferenz ergeben hat. 81,2 % davon haben die Prüfungen bestanden. "Schüler berufsbildender Schulen mit guten Fremdsprachenkenntnissen haben später bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, deshalb ist dieses Interesse sehr erfreulich", sagte Kultusminister Steffen Flath im Hinblick auf die Umfrageergebnisse.

29.12.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Im Schuljahr 2004/05 haben sich insgesamt 2.965 Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis an Fremdsprachenzertifikatsprüfungen beteiligt, 2579 davon erfolgreich. Damit liegt die Bestehensquote bei diesen "Freiwilligen" bei 87% und übersteigt die des Vorjahres von 83,5% deutlich. 1995 weitere Schüler erwarben das Fremdsprachenzertifikat im Rahmen einer obligatorischen Abschlussprüfung an einer Berufsfachschule für Wirtschaft.

Das Fremdsprachenzertifikat der Kultusministerkonferenz ist bundesweit anerkannt und europaweit einsetzbar. Es dient als Nachweis berufsbezogener Fremdsprachenkenntnisse. Das sächsische Kultusministerium bietet seit dem Schuljahr 1999/ 2000 die Zertifikationsprüfungen an. Der Großteil der Schüler, der die Prüfung ablegt absolviert eine kaufmännische Ausbildung. In den letzten Jahren nimmt das Interesse aber auch im gewerblich-technischen Bereich zu.

Am Anfang wurde lediglich Englisch geprüft, jetzt sind Französisch, Russisch und Spanisch hinzugekommen. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern sind in Sachsen die Schüler aller beruflichen Schularten teilnahmeberechtigt.


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