Wer sich schult, liest Bücher
Bücher wälzen liegt im Trend – eine deutliche Mehrheit der Deutschen greift zum Buch, um sich weiterzubilden. Ob für Schule, Beruf oder Freizeit, mehr als 70 Prozent der Lernmediennutzer kauft eher Bücher als Software, Karteikästen und Hörbücher. Das ergibt eine repräsentative Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zu Buchkäufern und Lesern.
27.11.2008 Pressemeldung Börsenverein des Deutschen BuchhandelsDanach haben in den vergangenen zwölf Monaten 19 Prozent der Deutschen Lernmedien für sich oder die eigenen Kinder gekauft. Das Buch dominiert dabei sowohl in der Erwachsenenbildung als auch im Bildungsangebot für Kinder. Nur etwa ein Drittel der Lernhilfennutzer hat Software zur Weiterbildung gekauft, kostenpflichtige Internetangebote wurden – je nach Lernziel – von etwa neun Prozent genutzt. Wie aus der Studie hervorgeht, wächst die Bedeutung des Buchs auf dem Markt der Lernhilfen weiter. So wollen 21 Prozent der Befragten für ihre Weiterbildung künftig mehr Geld in Bücher investieren. Bei allen anderen Lernmedien ist Zurückhaltung spürbar, hier liegen die geplanten Mehrausgaben zwischen vier und elf Prozent.
Die repräsentative Langzeitstudie "Buchkäufer und Leser – Profile, Motive, Wünsche" wurde vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels bei der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und Sinus Sociovision in Auftrag gegeben. Für die Studie wurden 10.000 Konsumenten befragt; außerdem sind die Kaufdaten von knapp 8.000 Teilnehmern erfasst worden.
Die Langzeitstudie hat 182 Seiten und kostet für Mitglieder des Börsenvereins 75 Euro, für Nicht-Mitglieder 295 Euro.
Sie kann bezogen werden über: Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH (MVB),Telefon 069/1306-550, E-Mail:
Ansprechpartner
Börsenverein des Deutschen BuchhandelsGroßer Hirschgraben 17-21
60311 Frankfurt am Main
Web: http://www.boersenverein.de
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