Zwei Prozent mehr Auszubildende in NRW

(LDS NRW). Mit 318 000 war die Zahl der Auszubildenden zum Stichtag 31.12.2006 um 6 300 oder zwei Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg damit die Zahl der Auszubildenden erstmals seit vier Jahren (2002: -4,0 Prozent, 2003: -3,3 Prozent, 2004: -1,3 Prozent, 2005: -0,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahr wieder an.

21.03.2007 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

In den Ausbildungsbereichen "Industrie und Handel u. a." (177 100 Azubis, +3,6 Prozent), Handwerk (93 300, +2,1 Prozent), Landwirtschaft (6 800, +3,2 Prozent) und öffentlicher Dienst (8 800, +0,1 Prozent) wurden Ende 2006 mehr, im Bereich Hauswirtschaft (2 200, -3,1 Prozent) und bei den freien Berufen (29 800, -6,3 Prozent) weniger junge Menschen ausgebildet als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Auszubildenden bei den Freiberuflern, zu denen Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater gehören, sank damit auf den niedrigsten Stand seit 30 Jahren.

Die Zahl der weiblichen Auszubildenden war Ende 2006 mit 124 000 um 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor; bei den männlichen Auszubildenden fiel der Zuwachs mit +2,9 Prozent (auf 194 000) höher aus.

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge, für die 2005 noch ein Rückgang um 3,7 Prozent festgestellt worden war, stieg 2006 um sechs Prozent auf 118 100. (LDS NRW)


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden